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600 in vier Wochen

Das ist die Bilanz einer Marienkäferlarve: Sie frisst ca. 600 Blattläuse in ihrer vierwöchigen Entwicklung von einer (schönen) Larve mit orangefarbenen Flecken

auf blauem Körper zum fertigen Marienkäfer. Allein in Deutschland gibt es, so

Bild 1: Marienkäferlarve

Heiko Bellmann, ungefährt 80 Arten von Marienkäfern (vgl. BELLMANN: 1999, S. 164).

Bild 2: Puppe

Im Mai kann man die vielen Larven auf verschiedenen Blättern von Bäumen und Sträuchern beobachten. Nach diesen vier Wochen verpuppen die Larven sich, indem sie sich mit ihrem Hinterleib an einem Blatt festkleben und sich bei Gefahr aufbäumen können. Im Juni schlüpfen die Marienkäfer und zurück bleibt eine leere Hülle, was man zur Zeit schön sehen kann (siehe Foto).

Viele wissen gar nicht, dass auch der Marienkäfer zunächst ganz anders aussieht, wenn er als Larve auf den Blättern herumkrabbelt. Vielleicht haben Sie diese Larven auch mit “Ungeziefer” verwechselt?

Bild 3: Marienkäferlarve

Bild 4: Marienkäferlarve

Bild 5: Marienkäferlarve und Puppe

Bild 6: Marienkäferlarve und Puppe

Bild 7: Puppe

Auf den Fotos erkennt man deutlich die blau-orangefarbenen Marienkäferlarven vor ihrer Verpuppung. Bild 5, 6 und 7 zeigen, wie eine verpuppte Marienkäferlarve ausschaut. Nach einigen Tagen, die Fotos stammen vom 03.06.2007, sind die Käfer geschlüpft (siehe unten). Die fotografierten Marienkäfer unterscheiden sich auch hier nocheinmal von ihrer Punktfärbung. Die Punkte stellen weniger “Jahreszahlen” dar, sondern wollen vielmehr die Fressfeinde, z. B. Vögel, abschrecken.

Bild 8: Geschlüpfter Marienkäfer und Puppe

Bild 9: Geschlüpfter Marienkäfer mit orangefarbenen Punkten

Bild 10: Ein sich sonnender Marienkäfer

Bild 11: Marienkäfer

Bild 12: Marienkäfer auf Brombeere

Wer genau hinsieht, kann zur Zeit überall Marienkäfer sehen. Momentan sind diese nach dem Schlüpfen besonders häufig anzutreffen. Ganz allmählich wird sich ihre große Anzahl aber wieder ein wenig reduzieren.

Gruß,

Silvio Ströver

Benutzte Literatur:

Heiko Bellmann: Der neue Kosmos-Insektenführer. Über 1400 Fotos. Extra: Die wichtigsten Spinnentiere. (Kosmos Naturführer)
Stuttgart: Kosmos Verlag, 1999, S. 164 - 165.

Nachtrag vom 01.01.2009:

Sämtliche Links und Blogbeiträge werden bzw. wurden inzwischen in dieses Naturpaedblog übertragen!

Das frühere “Insektumweltpaednetblog” wird - wie vor einiger Zeit bereits angekündigt -nach einem längeren Testlauf nicht mehr weitergeführt. Die Blogbeiträge gehen daher ins neugegründete Naturpaedblog über. Folglich müssen Fotos neu hochgeladen und Links gegebenfalls repariert bzw. neu angepasst werden. -

Inzwischen habe ich bereits viele Blogeinträge im Paedblog-Archiv und im Jobcoachblog-Archiv überarbeitet, da auch hier durch eine Neustrukturierung der Bloginhalte oftmals angegebene Links nicht mehr aktuell waren. Zudem ermöglicht die neuere Wordpress-Weblogsoftware die Eingabe von Tags, mit deren Hilfe Blogbeiträge im Internet schneller wiedergefunden werden können. Des Weiteren ist der ein oder andere Blogbeitrag aus früheren - nicht mehr existierenden - Weblogs bzw. von älteren Webseiten entnommen worden dank der nicht-wirklich-funktionierenden Wordpress-Import-Funktion. Schließlich habe ich einige neue Blogkategorien gebildet, um Blogbeiträge thematisch besser zuzuordnen, damit diese schnell vom Blogleser in der Kategorie-Rubrik bzw. im Blogarchiv gefunden werden.

Ansonsten viel Spaß beim Stöbern im Naturpaedblog-Archiv!

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

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