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Archiv für die Kategorie ‘Dortmund’

Korrektur zur Blutbär-Raupe

Sonntag, 27. Juni 2010

Am 08.07.2008, also vor fast zwei Jahren, schrieb ich einen Artikel über die Blutbären-Raupe, die sich vom gelben Jakobs-Greiskraut ernährt. Da die Falter der Blutbären-Raupe sehr den Schmetterlingen der Familie der Widderchen ähneln, kam es dabei zu einer Verwechslung, die dank eines aufmerksamen Naturpaedblog-Lesers geklärt werden konnte. Genauere Informationen darüber finden Sie im früheren - inzwischen korrigierten - Blogartikel:

http://natur.paedblog.de/2008/07/08/the-best-of-30052008-03-blutbaer-tyria-jacobaeae

Gruß,

Silvio Ströver

Frohe Ostern!

Montag, 05. April 2010

Mit vielen sonnigen Grüßen aus dem grünen Ruhrgebiet* wünsche ich

allen Bloglesern und Blogleserinnen noch einen

schönen Ostermontag!

 

Narzisse

*Auf der oben angegebenen Webseite heißt es u. a.:

“Das Ruhrgebiet ist grüner als man so denkt. Etwa zwei Drittel des Reviers bestehen aus Wäldern, Wiesen, Feldern und Weiden. Noch nicht einbezogen die 4.200 Park- und 660 Kleingartenanlagen unterschiedlicher Größe.  (…) Die Waldflächen sind in den letzten Jahren durch die gezielte Rekultivierung der Berghalden und die natürliche Vegetationsabfolge auf den Industriebrachen sogar noch gestiegen…”

Quelle: http://www.scinexx.de/dossier-detail-226-7.html

Beeren-Meister!

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Foto: © Silvio Ströver: Weißdorn Foto: © Silvio Ströver: Weißdorn

Im Übrigen ist der Weißdorn, den ich erst neulich mit einer beerenfressenden Amsel abgebildet hatte, ein sehr wichtiger Strauch:

Laut Veronika Straaß haben sich 163 Insektenarten auf diese Pflanze spezialisiert, darunter befinden sich u. a. über 50 Schmetterlingsarten und viele Käferarten. Zudem ernähren sich über 30 Vogelarten und 17 Säugetierarten von dem Weißdorn. Daneben lassen sich diese Beeren z. B. mit Holunderbeeren gut zur Marmelade verarbeiten, sodass auch der Mensch von dem hohen Vitamin C-Gehalt profitieren kann (vgl. STRAAß: 2006, S. 158).

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Benutzte Literatur:

Veronika Straaß: Das große BLV Naturbuch. Tiere und Pflanzen entdecken, beobachten, erleben. München: BLV Buchverlag GmbH & Co. KG, 2006, S. 158.

An den Winter

Samstag, 19. Dezember 2009

Der Winter ist da!

An den Winter

Willkommen, lieber Winter,
Willkommen hier zu Land!
Wie reich du bist, mit Perlen
Spielst du, als wär’ es Sand!

 

Den Hof, des Gartens Wege
Hast du damit bestreut;
Sie an der Bäume Zweige
Zu Tausenden gereiht.

 

Dein Odem, lieber Winter,
Ist kälter, doch gesund;
Den Sturm nur halt’ im Zaume,
Sonst macht er es zu bunt!

Kulmann, Elisabeth (1808-1825)

Quelle: http://www.garten-literatur.de/Leselaube/kulmann_winter.htm

 

 Amseln im Weißdorn

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Amsel im Weißdorn - 01

 

Amsel im Weißdorn - 02.

Amsel im Weißdorn - 03 .

 Amsel im Weißdorn - 04

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 Amsel im Weißdorn - 05

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 Amsel im Weißdorn - 06

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 Amsel im Weißdorn - 07

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Amsel im Weißdorn - 08

 

.Amsel im Weißdorn - 09

 

 Einen schönen 4. Advent und einen guten Start in den Winter

 

wünscht Ihnen Silvio Ströver!

Herbstliches

Sonntag, 18. Oktober 2009

Zwischen Birken ist der Rote Fliegenpilz bei feuchter Witterung oft anzufinden. Gerne verweise ich an dieser Stelle auf den Blogbeitrag des Vorjahres:

http://natur.paedblog.de/2008/10/10/roter-fliegenpilz-amanita-muscaria

Roter Fliegenpilz (Amanita muscaria)

Roter Fliegenpilz (Amanita muscaria)

 Fotografiert im Dortmunder Naturschutzgebiet Buschei [Dortmund Nord / Stadtbezirk Brackel / Scharnhorst, Größe ca, 77 ha

(Quelle der Angaben: http://www.umweltamt.dortmund.de/upload/binarydata_do4ud4cms/93/88/17/00/00/00/178893/nsg_buschei.pdf)]

 

Roter Fliegenpilz (Amanita muscaria)

 

Während der Foto-Aufnahmen hörte ich wieder unentwegt Schüsse. In der Nähe - mitten im Wald - befindet sich nämlich eine Schießanlage, die gerne von Hobby-Schützen genutzt wird. Wenn Sie die oben angegebene Pdf-Datei des Dortmunder Umweltamtes gelesen haben, wissen Sie, dass das Naturschutzgebiet vor einigen Jahren noch militärisches Sperrgebiet war.

 Roter Fliegenpilz (Amanita muscaria)

Schüsse  gehörten schon damals zur üblichen Geräuschkulisse und noch immer werden die Tiere des Waldes regelmäßig nach Feierabend oder am Wochenende durch lautes Knallen verschreckt. Leider kann sich der Betreiber der privaten Anlage noch immer auf eine alte Genehmigung berufen (vgl. http://www.umweltamt.dortmund.de/upload/binarydata_do4ud4cms/93/88/17/00/00/00/178893/nsg_buschei.pdf), die vielleicht hoffentlich bald ausläuft…

 Roter Fliegenpilz (Amanita muscaria)

Roter Fliegenpilz (Amanita muscaria)

Ihnen schöne (und ruhige) Herbsttage!

Zigarettenbaum

Samstag, 17. Oktober 2009

Auch eine kreative Idee, seinen Müll zu entsorgen:

2009_10_17_20b_zigaretten.JPG

Tja, soweit dazu.

Flowerpower (01.07.2009)

Samstag, 25. Juli 2009

Uhland, Ludwig (1787-1847)
Der Sommerfaden
Da fliegt, als wir im Felde gehen,
Ein Sommerfaden über Land,
Ein leicht und licht Gespinst der Feen,
Und knüpft von mir zu ihr ein Band.
Ich nehm’ ihn für ein günstig Zeichen,
Ein Zeichen, wie die Lieb’ es braucht.
O Hoffnungen der Hoffnungsreichen,
Aus Duft gewebt, von Luft zerhaucht!

Quelle:

http://www.garten-literatur.de/Leselaube/uhlandso.htm

 Sommerliches!

Dieses Foto entstand am 01.07.2009 (Dortmund),

anbei ein Link zum aktualisierten Blogeintrag vom 03.07.2009:

http://natur.paedblog.de/2009/07/03/1-netbook-eintrag

Vierflecklibelle (Libellula quadrimaculata)

Dienstag, 02. Juni 2009

2009_05_31_64b_vierflecklibelle.JPG

Einst hat es riesige (z. B. 40 km lange und 6 km breite!) Schwärme (vgl. HECKER; HECKER: 2009, S. 120) von dieser Libellenart gegeben, heute trifft man diese eher in überschaubarer Zahl an: Es handelt sich hierbei um die Vierflecklibelle (Libellula quadrimaculata).

Während die Männchen häufig auf deutlich sichtbaren Blättern oder Halmen vorzufinden sind, verstecken sich die Weibchen gut. So vor den Männchen geschützt, haben auch Fotografen ihre Mühe, sie vor die Kamera zu bekommen. Daher ist es sicher nicht anders zu erwarten, wenn auch hier “nur” ein männliches Exemplar gezeigt werden kann. Diese Libelle wurde am 31. Mai im Dortmunder Westfalenpark aufgenommen. Das Insekt befand sich typischerweise dort, wo es stehendes Gewässer gab. Die Namensgebung weist auf den Umstand hin, dass die Vierflecklibelle vier weitere (dunkle) Flügel-Flecken aufweist, sodass insgesamt acht Flecken zu zählen sind (vgl. HECKER; HECKER: 2009, S. 120). Viele andere Libellen haben insgesamt nur vier Flecken. Somit ist dieses Merkmal auch für den Laien in Sachen Libellenbestimmung sehr hilfreich.

Ergänzend zum letzten Libellen-Blogeintrag weise ich darauf hin, dass zwischen Groß- und Kleinlibellen unterschieden wird. Großlibellen (Anisoptera) haben einen sehr stabilen Hinterleib und fliegen im Gegensatz zu den Kleinlibellen sehr wendig. Die Kleinlibellen (Zygoptera) sind sehr schmal und vergleichweise zart gebaute Tiere, die nur sich eher schlecht durch die Lüfte bewegen können. Ihre Flügel sind nicht wie bei Großlibellen zu den Seiten hin gespreizt, sondern sind nach hinten hin gefalten (vgl. HECKER; HECKER: 2009, S. 106).

Silvio Ströver

 2009_05_31_67b_vierflecklibelle.JPG

Benutzte Literatur:

HECKER, Frank; HECKER, Katrin: Was lebt in Bach und Teich? 250 Tiere und Pflanzen. Stuttgart: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, S. 106-107, 120-121).

Pfingstrosen-Gruß

Montag, 01. Juni 2009

Mit einem Bild aus dem Dortmunder Westfalenpark grüße ich alle Naturpaedblog-Leserinnen und -Leser und wünsche frohe Pfingsten!

2009_05_31_86b_pfingstrosen.JPG

Silvio Ströver

Plattbauch-Libelle (Libellula depressa)

Samstag, 23. Mai 2009

2009_05_18_b_natur_28c_weibliche_plattbauchlibelle_.JPG

Diese gelb-braun gefärbte (daher weibliche!) Libelle trägt den wissenschaftlichen Namen “Plattbauch” (Libellula depressa). Schnell sieht der Laie, dass der breite Hinterleib dieser Libellenart  die Namensgebung beeinflusste. Interessanterweise fand ich diese Libelle häufig am gleichen Ort wieder und konnte sie in aller Ruhe fotografieren. Im Kosmos-Tierführer (2005) des Wilfried Stichmann und Erich Kretzschmar fand ich den Hinweis, dass der Grund darin liegt, dass es sich bei diesem Tier um einen sogenannten “Ansitzjäger” handelt (vgl. STICHMANN, Wilfried; KRETZSCHMAR, Erich: 2005, S. 294, Nr. 2).

“Ansitzjäger” heißen auch “Lauerjäger“, solche Tiere zeichnen sich dadurch aus, dass sie zum Teil gut getarnt an einem Ort verharren und geduldig auf Beute warten. Derart überrascht haben die zufällig herannahenden Beutetiere oft kaum eine Chance (vgl. Wikipedia: 2009: http://de.wikipedia.org/wiki/Lauerj%C3%A4ger).

2009_05_18_b_natur_34c_weibliche_plattbauchlibelle_.JPG

Diese Fotos entstanden am 18. und 23. Mai 2009 (Dortmund) am selben Ort, ich vermute, dass es sich hier um ein und dasselbe Exemplar handelt.

2009_05_23_025c_weibliche_plattbauchlibelle.JPG

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Benutzte Literatur:

STICHMANN, Wilfried; KRETZSCHMAR, Erich: Der Kosmos Tierführer. Über 1300 Farbfotos. Stuttgart: Franckh-Kosmos Verlag, 3. Auflage 2005, Seite 294-295.