Archiv für die Kategorie ‘Forschung und Wissenschaft’
Sonntag, 27. Dezember 2009
Folgende Links zur Waldpädagogik habe ich für Sie recherchiert:

Header-Bild: © http://www.labbe.de
LABBÉ GmbH, HRB 40029 Amtsgericht Köln
Geschäftsführer: Micha Labbé, Ruth Labbé
Im Wald:
http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=549
Kindergartenpädagogik - Online-Handbuch -
Herausgeber: Martin R. Textor
Der Waldkindergarten
Sandra Schaffert:
http://www.kindergartenpaedagogik.de/1216.html
Kindergartenpädagogik - Online-Handbuch -
Herausgeber: Martin R. Textor
Mit Kindern in den Wald - der Waldkindergarten Fuchsbau
Christa Rupp:
http://www.kindergartenpaedagogik.de/1928.html
Logo:
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.
Bundesverband
Meckenheimer Allee 79
53115 Bonn
Hintergrundinformationen zum Thema “Waldkindergärten”
http://www.sdw.de/projekte/waldkindergaerten
bzw. http://www.sdw.de

Logo: © http://www.treffpunktwald.de
Treffpunktwald.de: Wald bildet:
http://www.treffpunktwald.de/wnkat.php?wnkat=4
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Tags:2009, Bildung, Fortbildung, Links, Natur, Strövers Naturpaedblog, Tipp, Wald, Waldpädagogik, Weiterbildung, Wissen
Veröffentlicht in 2009, Arbeitsgemeinschaft Natur und Umweltbildung, Aufklärung & Prävention!, Bildung, Erwachsenenbildung, Fauna, Forschung und Wissenschaft, Forstwirtschaft, Förster, Für einen guten Zweck, Im Wald, Jugendarbeit, Kinderarbeit, Lebensraum, Lesenswert, Links, Logo:© Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. Schutzge, Nachhaltigkeit, Natur, Naturpädagogik, Naturschutz, Naturschutzgebiet, Pädagogik, Pädagogik der Frühen Kindheit, Pädagogik der Kindheit, Sehenswert!, Spielerisch die Natur erkunden!, Strövers Seiten, Tierschutz, Tipp, Treffpunktwald.de, Umweltbildung, Umweltpädagogik, Verbraucher, Verlag, Wald, Waldpädagogik, Weiterbildung, Wissenstipps, für Kinder | 1 Kommentar »
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Allen Schülern unbeschwerte Weihnachtsferien und allen Bloglesern und Blogleserinnen einen gesegneten Heiligabend und ein frohes Weihnachtsfest!
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Tags:2009, Blogleser, Ferien, Frohe Weihnachten, Frohes Fest, Genuss, Heiligabend, Schüler, Schule, Schulferien, Schulpädagogik, Strövers Naturpaedblog, unbeschwert, Weihnachten, Winter
Veröffentlicht in 2009, Berichte & Meldungen, Forschung und Wissenschaft, Für einen guten Zweck, Genuß ohne Reue!, Gruß, Jahreszeiten, Jugendarbeit, Kinderarbeit, Kindgerechtes, Kindheit, Pädagogik, Pädagogik der Kindheit, Schulpädagogik, Strövers Blogbesucher, Strövers Naturpaedblog, Strövers Seiten, Was sagt die Wissenschaft?, Weblogs & Homepages, Weihnachten, Weihnachts-Beleuchtung, Weihnachtsmarkt, Winter, menschlich | Keine Kommentare »
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Foto: © Silvio Ströver: Weißdorn
Im Übrigen ist der Weißdorn, den ich erst neulich mit einer beerenfressenden Amsel abgebildet hatte, ein sehr wichtiger Strauch:
Laut Veronika Straaß haben sich 163 Insektenarten auf diese Pflanze spezialisiert, darunter befinden sich u. a. über 50 Schmetterlingsarten und viele Käferarten. Zudem ernähren sich über 30 Vogelarten und 17 Säugetierarten von dem Weißdorn. Daneben lassen sich diese Beeren z. B. mit Holunderbeeren gut zur Marmelade verarbeiten, sodass auch der Mensch von dem hohen Vitamin C-Gehalt profitieren kann (vgl. STRAAß: 2006, S. 158).
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Benutzte Literatur:
Veronika Straaß: Das große BLV Naturbuch. Tiere und Pflanzen entdecken, beobachten, erleben. München: BLV Buchverlag GmbH & Co. KG, 2006, S. 158.
Tags:2009, Ökologie, Beeren, Biologie, Ernährung, Fauna, Flora, Holunder, Insekten, Lebensraum, Marmelade, Mensch, Nahrung, Natur, Pflanze, Säugetiere, Strövers Naturpaedblog, Tiere, Vögel, Weißdorn, Winter
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Dienstag, 22. Dezember 2009

Grafik: © http://www.wald-und-wiesen.de
Gerade bin ich über eine Berliner Einrichtung gestoßen, die zwei pädagogische Ansätze interessant verknüpft. Einerseits handelt es sich um einen wald- und naturpädagogischen Ansatz, der die Körperwahrnehmung und die Körperbewegung umfasst, andererseits um einen atelier- und werkstattpädagogischen Ansatz, in dem es schwerpunktmäßig um die Verarbeitung des (in der Natur) Erlebten geht.
Das ist eine, wie ich finde, gute Kombination, da tatsächlich zwei wesentliche Aspekte der kindlichen Entwicklung aufgegriffen werden:
Zum Einen lernen Kinder, je jünger, desto wichtiger ist dieser Umstand zu beachten, zunächst über das Konkrete. Das, was sie sehen, was sie hören bzw. direkt (primär) über ihre Sinne wahrnehmen, hilft ihnen, sich selbst und die Umwelt förmlich zu begreifen. Und wer sich im Wald versteckt hat, dort gewandert ist, etwas gebaut oder erklommen hat, wer sich mal ganz bewusst der Natur hingegeben hat mit all seinen Sinnen, der erlebt den Wald noch viel intensiver. Daher ist es sehr gut, wenn Kinder frühzeitig Gelegenheit haben, ihre Sinne z. B. in der Natur zu schulen, es reicht nicht aus, ihnen nur aus einem Tierbuch etwas vorzulesen. Sie nehmen im Wald Tiergeräusche wahr, ahmen diese oder jene nach und erleben, wie weich sich Mooskissen anfühlen. Sie sehen schöne Nacktschnecken oder große Waldameisen, beobachten Rehe oder Kröten, hören den Bach ins Tal hinab plätschern oder riechen das Harz der Bäume. Kinder werden dabei nicht überfordert, denn sie suchen sich das, was sie zum Lernen brauchen, selbst aus. Sie gehen quasi in den Bildungsmarkt “Wald” hinein und nehmen sich die verlockendsten Angebote heraus. So beginnen sich die Hirnverknüpfungen effektiv weiter zu verknüpfen, kurz, das Lernen macht Spaß. Solche Erfahrungen bieten später einmal eine solide Grundlage dafür, zu abstrahieren, schneller Parallelen und Regeln zu erkennen. Wenn ich über viele Vergleichsmöglichkeiten verfüge, kann ich schneller Gemeinsamkeiten und Unregelmäßigkeiten entdecken, Muster erkennen und bin dann immer weniger aus weitere Beispiele angewiesen (Deduktion statt Induktion). Diesen waldpädagogischen Ansatz durch die Betonung des Körpers dermaßen auszugestalten, kommt also der kindlichen Wahrnehmung zugute, die Welt mit den Händen zu fassen, die Welt zu “begreifen”, denn das Kind “denkt” noch viel stärker mit seinem ganzen Körper.
Der zweite Ansatz stillt das kindliche Bedürfnis, sich mitzuteilen. Oft kann das unmittelbar Erlebte nicht, oder manchmal nur schlecht, verbal adäquat wiedergegeben werden. Besonders den jüngeren Kindern fehlen noch viele Redewendungen und Worte, das Erlebte passend zum Ausdruck zu bringen. Eine künstlerische Ausdrucksmöglichkeit bietet die Chance, dass Kinder alternative Möglichkeiten finden, sich mitzuteilen. Nicht umsonst heißt es, “ein Bild sagt mehr als 1000 Worte”. Wenn Kinder malen, basteln oder sonstwie schöpferisch tätig werden, verfügen sie über zusätzliche Kanäle, ihre Gefühle und ihr Erleben zu zeigen. Alternativ zu diesem kunstpädagogischen Ansatz wären auch ein musikpädagogischer oder ein theaterpädagogische Ansatz denkbar.
Interessant ist auch die Begründung für diese Ansatz-Kombination:
“Mit dem Schwinden natürlicher Bewegungsräume im häuslichen Umfeld der Kinder wird es vor allem im Kindergarten immer wichtiger, dem Spielen im Freien viel Raum zu geben, um unmittelbare körperlich-sinnliche Erfahrungen zu ermöglichen. “
Quelle: http://www.wald-und-wiesen.de/Info_Kita_Konzept_deutsch.html
Die Begründung will also einen Ausgleich schaffen und erhält damit einen kompensatorischen Charakter. Es geht also darum, einen Mangel auszugleichen, einem Defizit zu begegnen.

Grafik: © http://www.wald-und-wiesen.de
Viele umwelt- und naturpädagogische Ansätze werden oft auch auch anders begründet. Einerseits wird der Naturpädagogik einen hohen Erlebniswert zu geschrieben. Kindern dürfe man nicht vorenthalten, die Natur mit eigenen Sinnen zu erleben. Hier taucht also ein erlebnispädagogisches Motiv auf, das Kinder miteinbeziehen will.
Eine andere Begründung ähnelt ein wenig der teleologischen Pädagogik der Aufklärung, die das hehre Ziel hatte, gleich eine ganze Menschengattung durch Vernunft und Moral zu verbessern. Über das Erleben der Natur soll also - um es ein wenig platt auszudrücken - eine zukünftige Generation von Baumliebhabern und Umweltschützern “produziert” werden. Möglicherweise handelt es sich auch eher um eine naturpädagogische Variante der Bindungstheorie? Auf jeden Fall geht es darum, irgendwie “bessere” Menschen zu erzielen, die in ein bestimmtes Verhältnis (zur Natur) gesetzt werden sollen. Ist nur die Frage, ob man nicht spätestens an diesem Punkt die Grenzen der Pädagogik überschreitet? Nun, das mag durchaus sein, doch eine Ausrichtung in die Zukunft ist, so denke ich, hier sicher nicht ganz verkehrt.
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
P.s.:
Ein Paedblog-Beitrag, der Sie interessieren könnte:
http://paedblog.de/2009/04/07/das-kompetente-kind
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Tags:2009, Ansätze, Atelierpädagogik, Aufklärung, Ausgleich, Ökopädagogik, Erlebnisgesellschaft, Erlebnispädagogik, Frühpädagogik, Kinder, Kindergarten, KITA, kompensatorische Pädagogik, Konzept, Konzeption, Kunstpädagogik, Moral, Natur, Naturpädagogik, Sportpädagogik, Strövers Paedblog, Teleologie, Theaterpädagogik, Umweltpädagogik, Vernunft, Wald, Waldkindergarten, Waldpädagogik, Werkstattpädagogik
Veröffentlicht in 2009, Ameisen, Ansätze, Atelier- und Werkstattpädagogik, Baum, Begriffe, Bildung, Deutschland, Erdkröte, Erlebnispädagogik, Erziehungswissenschaft, Forschung und Wissenschaft, Förster, Im Feld, Im Wald, Jugendarbeit, Kinderarbeit, Kindergarten, Kindgerechtes, Kindheit, Kindliche Kompetenzen, Kindliche Wahrnehmung, Klein anfangen!, Konzepte, Krieg der Generationen?, Kunstpädagogik, Lesenswert, Links, Metakognition, Moorfrosch, Nachhaltigkeit, Natur, Naturschutz ohne Chance?, Nur nicht aufgeben!, Pädagogik, Pädagogik der Frühen Kindheit, Pädagogik der Kindheit, Schnecke, Schulpädagogik, Spielerisch die Natur erkunden!, Spuren- & Fährtensuche, Strövers Naturpaedblog, Strövers Paedblog, Strövers Seiten, Theaterpädagogik, Tiergestützte Pädagogik, Tierschutz, Tierschutz ohne Chance?, Tierstimmen, Tipp, Umweltbildung, Umweltpädagogik, Umweltschutz, Wald, Waldpädagogik, Was sagt die Wissenschaft?, Weblogs & Homepages, Wissen, Zitat, Zivilgesellschaft stärken!, menschlich | 1 Kommentar »
Sonntag, 13. Dezember 2009

Header-Bild: © http://www.nua.nrw.de
Die Natur – und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) versteht sich als eine Einrichtung, die “das Bewusstsein für den Natur- und Umweltschutz in der Bevölkerung zu wecken und zu stärken” (vgl. http://www.nua.nrw.de/nua/content/de/nua/nua_00.htm?jid=1o0) versucht.
Dabei bietet die NUA beispielsweise den Schulen nützliche Materialien (z. B. Arbeitsblätter zur Chemischen Wasseranalyse etc.) und einen Umweltbus an und führt immer wieder die verschiedendsten Veranstaltungen durch.
Des Weiteren erfahren Sie hier neues und können natürlich auch zahlreiche, weitere Links zur Umweltbildung anklicken.
Klicken Sie mal dorthin, es lohnt sich!
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Tags:1985, 2009, Aktionen, Ökopädagoge, Ökopädagogik, begreifen, Bildung, Bio-Lehrer, Biologie, Chemie, Deutschland, Erlebnis, Erlebnispädagogik, Erziehung, Exkursionen, Jugend, Jugendliche, Junge, Kinder, Lehrer, Lehrerinnen, Mädchen, Natur, Naturpädagoge, Naturschutz, Naturwissenschaft, Nordrhein-Westfalen, NRW, NUA, Pädagoge, Physik, Schule, Schulen, Schulpersonal, Sinne, Ströver, Umwelt, Umweltbildung, Umweltbus, Unterricht, Veranstaltungen, Wasseranalyse
Veröffentlicht in 1985, 2009, Broschüre für Eltern, Deutschland, Erwachsenenbildung, Forschung und Wissenschaft, Für einen guten Zweck, Jugendarbeit, Kinderarbeit, Klein anfangen!, Kostenlose Besichtigung, LNU, Landesamt für Natur, Lesenswert, Links, NABU, Natur – und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA), Naturpädagogik, Naturschutz, Naturwissenschaft, Nordrhein-Westfalen, Politisches, Pädagogik, SDW, Spielerisch die Natur erkunden!, Strövers Naturpaedblog, Tierschutz, Tipp, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW (LANUV), Umweltbildung, Umweltpädagogik, Umweltschutz, Verbraucher, Waldpädagogik, Was sagt die Wissenschaft?, Wissen, Wissenstipps, Zitat, Zivilgesellschaft stärken!, Ökopädagogik | Keine Kommentare »
Mittwoch, 02. Dezember 2009
Eine interessante Webseite und ein dazugehöriges Weblog, auf die mich die “Lernplattform des Landes Bremens” (http://www.portal.schule.bremen.de) aufmerksam machte:

Auf der neuen Seite erfahren Sie, was aktuell in der Welt oder in Deutschland passiert oder können Meinungen und Standpunkte vorfinden (z. B. einen kritischen Ko
mmentar zur Umweltpolitik der Linken), lernen das Kopenhagener-Abc auswendig, sehen, wer sich wo engagiert und gleich mitmachen, Sie dürfen - ohne katholisch zu sein - zum Öko-Beichtstuhl gehen und Ihre Umweltsünden bekennen, spannende Öko-Blogs lesen, Tipps beherzigen und vieles mehr lesen oder gleich weiterklicken ins…

Header-Bild: © http://www.klima-luegendetektor.de
Lügendetektor-Blog!
Alles frech, jung, politisch und sicher auch nicht perfekt, aber ein Klick dorthin lohnt sicherlich!
Öko-Gruß,
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Tags:2009, Beichtstuhl, Blog, Deutschland, Engagement, global, International, Klimaretter, Kopenhagen, Lügendetektor, Meinungen, Naturschutz, Politik, Sünden, Standpunkte, Strövers Naturpaedblog, Umwelt, Umweltpolitik, Umweltschutz, Weblog, Welt, wir-klimaretter.de
Veröffentlicht in 2009, Berichte & Meldungen, Bremen, CO2, CO²-Ausstoß, Echt komisch!, Erderwärmung, Ernährung, Erschreckendes, Es kommt immer anders..., Europa, Fauna, Finanzielles, Flora, Forschung und Wissenschaft, Freie Hansestadt Bremen, Für einen guten Zweck, Grüner Strom, Gut Ding will Weile haben.., Internationales, Jetzt handeln!, Klein anfangen!, Klimawandel, Konferenz, Konsum, Kurios, Landwirtschaft, Lebensmittel, Lebensraum, Lesenswert, Links, Meereswelt, Mitmach-Aktionen und Wettbewerbe, Müll, Nachhaltigkeit, Naturschutz ohne Chance?, Naturwissenschaft, Neu!, Nur nicht aufgeben!, Politisches, Radioaktivität, Schulpädagogik, Sonst geht`s noch?, Strövers Naturpaedblog, Strövers Seiten, Tierschutz, Tipp, Umweltbildung, Umweltschutz, Verbraucher, Wa(h)re Lügen?, Was sagt die Wissenschaft?, Weblogs & Homepages, Wir lernen es nie..., Wirtschaft, Wissenstipps, Zivilgesellschaft stärken!, menschlich, unheimlich, Öko-Beichtstuhl, Ökostrom | Keine Kommentare »
Freitag, 27. November 2009
(Auch grüne) Non-Profit-Organisationen zeichnen sich dadurch aus, ergänzend zum Markt und zum Staat einem gesellschaftlichen Mangel entgegentreten zu wollen bzw. Förderprojekte zu initiieren. Dabei gilt es, gemeinnützige Ziele zu erreichen, nicht jedoch, wirtschaftlich zu arbeiten.
Auf der Webseite wird auf ein Buch verwiesen, das eine Neuorientierung für NPOs vorschlägt, und zwar dahingehend, von der Wirtschaft zu lernen:
http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=20641
“Die Ausrichtung am Markt, die Adressierung von Zielgruppen und die eigene pädagogische ebenso wie wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wird auch für die Umweltbildung als wichtig angesehen und stellt einen wesentlichen Aspekt ihrer eigenen Nachhaltigkeit dar.”
Quelle: http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=20641
Werden dann aus Non-Profits irgendwann Profit-Organisationen???
S. Ströver

Logo: © http://www.eco-world.de/
scripts/basics/eco-world/service/main/basics.prg
Tags:Finanzen, Geld, Leherer, Materielles, Naturpädagogik, Non-Profits, Schüler, Schule, Umweltbildung, Wandel
Veröffentlicht in 2009, Aufgedeckt!, Aufklärung & Prävention!, Berichte & Meldungen, Bildung, Bio, Es kommt immer anders..., Finanzielles, Forschung und Wissenschaft, Gartenpflanzen, Nachhaltigkeit, Neu!, Non-Profit-Organisations (NPO), Pädagogik, Strövers Naturpaedblog, Tipp, Umweltbildung, Umweltpädagogik, Waldpädagogik, Was sagt die Wissenschaft?, Wirtschaft, Wissenstipps, Zitat, Zivilgesellschaft stärken!, Ökopädagogik | Keine Kommentare »
Samstag, 21. November 2009
Wenn Kinder eingeschult werden, darf man nicht den Fehler machen, sie als völlig “unbeschriebene Blätter” bzw. als “tabula rasa” zu sehen. Natürlich stehen sie am Beginn einer langen Schulkarriere und werden viel lernen müssen. Doch selbst 5 - 7-Jährige haben bereits eine Menge Theorien über “Gott und die Welt“. Die Schwierigkeit besteht oft darin, dass kindliche Alltagskonzepte stark von den (natur-)wissenschaftlichen Konzepten, die an der Schule gelehrt werden, abweichen können. Spontan entwickelte Alltagskonzepte resultieren in der Regel aus den primären (eigene Wahrnehmung) oder sekundären (soziales Umfeld) Erfahrungen. Solche induktiv (Rückschluss vom Besonderen auf das Allgemeine) gewonnenen Theorien haben sich beim Kind einmal bewährt und werden nicht ohne Weiteres einfach so aufgegeben. Daher verwundert es nicht, wenn Kinder für Tests oder Klausuren zwar die naturwissenschaftlichen Konzepte formal richtig benutzen und angeben können, aber für ihren “Privatgebrauch” wieder ins ursprüngliche Denkmuster zurückfallen.
Schulisches, naturwissenschaftliches Lernen bedeutet das Hineinführen (= Prozess der Enkulturation) von Kindern in einen Kulturbereich, der vom Alltag der Kinder getrennt ist. Daher ist es notwendig, dass tatsächlich nur “enkulturierte” Personen, also Fachleute, Kinder in die Welt der Naturwissenschaft begleiten. So können langfristig naturwissenschaftliche Konzepte am besten vermittelt werden, die nach und nach individuelle Alltagstheorien ablösen. Solche Konzepte sind dann eher deduktiver Art (Rückschluss vom Allgemeinen auf das Besondere). Doch dieser Prozess verläuft sehr unterschiedlich, während manche Kinder schnell lernen, verharren andere wiederum in subjektiven Denkkategorien, und es geschieht sogar hin und wieder mal, dass Kinder auch einen “kognitiven Rückfall” erleiden oder im Gegenteil (unerwartet) “Sprünge” nach vorn machen.
Kinder haben prinzipiell ein recht konstantes Selbstbild. Dazu bringen sie subjektive, kulturell geprägte prototypische Vorstellungen und eigene Skripte mit. Während die Prototypen Merkmalszuschreibungen für Gegenstände oder Lebewesen (z. B. hält irgendein 5-jähriges Kind ein Wesen mit Fell und vier Beinen stets für einen Hund) meinen, beziehen sich die Skripte auf Merkmalszuschreibungen für Handlungsabläufe (z. B. wie man eine Puppe anzieht oder einen “richtigen” Kuchen backt).
Des Weiteren verfügen Erstklässler in der Regel auch über ein vollständig ausgebildetes Intelligenzprofil, das die linguistische, musikalische, mathematisch-logische, räumliche, körperlich-kinästhetische, soziale und intrapersonale Intelligenzbereiche umfasst. Dabei sind diese Bereiche jeweils unterschiedlich ausgeprägt und miteinander verflochten. Erwachsene meinen jedoch nicht selten, Kinder seien weniger in der Lage, sich kognitiv anzustrengen. Dieser Eindruck rührt jedoch fälschlicherweise auch daher, dass Kinder nicht immer in der Lage sind, ihr Wissen entsprechend sprachlich auszudrücken.
Gerade eingeschulte Kinder denken oft noch in “schwarz-weiß”-Schemata. Entweder ist etwas z. B. “gut” oder “böse”, “schnell” oder “langsam”. Andererseits sind Kinder oft in der Lage, genau zu beobachten. “Kleinkariert” entdecken sie z. B. Ungereimtheiten oder sonstige Dinge, die den Lehrer schon mal ins Schwitzen bringen können. Doch wichtig ist für den Erwachsenen, sich nicht im “Klein-klein” der Kinder vollends zu verlieren und den Überblick zu behalten. Erste Ansätze zu metakognitivem Denken sind ebenfalls schon beim eingeschulten Kind zu beobachten. Dass Kinder also sich selbst Gedanken über ihr Denken machen können, ist nicht ungewöhnlich.
Schließlich verhält es sich so, dass zum Lernen überhaupt auch die Gefühlswelt dazugehört. Emotionen scheinen angeborene, biologische Basisfähigkeiten zu sein, die allerdings durch soziale Lernprozesse komplexer und vielschichtiger werden können. Offenbar ist ein Lernen ohne Emotionen (z. B. durch Hirnschädigungen verursacht) nicht möglich.
Kinder lernen besonders effektiv, wenn sie Lernen mit angenehmen Dingen verbinden: Kinder erleben den Kompetenzzuwachs als ein Gefühl der Stärke, durchschauen zunächst undurchschaubare Dinge auf einmal, erkennen nach und nach, das Schöne, Harmonische oder Gleichmäßige an etwas und fühlen sich schlicht in manchen Lernsituationen wohl. Je angenehmer das Lernen erlebt und in guter Erinnerung behalten wird, desto größer sind die Chancen, dass (auch lernschwache) Kinder erfolgreiche(re) Lerner werden. Lernen macht idealerweise Spaß, wird nicht als mühsam empfunden. -
Dass viele Kinder allerdings im Laufe ihres Schullebens resignieren oder echten Hass auf manche Fächer entwickeln, zeigt, dass gute Schulbildung immer noch ein äußerst schwieriges Geschäft ist.
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Benutzte Literatur:
SCHNEIDER, Ilona; HRUBY, Antonie; PENTZIEN, Sabine: Experimente für kleine Forscher. Komplette Unterrichtseinheit für den naturwissenschaftlichen Anfangsunterricht. Donauwörth: Auer Verlag GmbH, 2008, S. 1-9.
Tags:2009, Ökopädagogik, Denken, Elementar, Eltern, emotional, Emotionen, Entwicklung, Erfolg, Erstklässler, Erzieher, Erzieherin, Erziehung, Erziehungswissenschaft, Forschung, Freude, Gefühle, Grundschule, Hass, Intelligenz, Kind, Kindergarten, kindlich, kindliche Intelligenz, Kognition, kognitiv, Kompetenz, lernen, Lernprozess, Metakognition, Natur, Naturbildung, Naturwissenschaft, Pädagoge, Pädagogik, Pädagogik der Frühen Kindheit, Pädagogik der Kindheit, Pädagogin, Primar, Resignation, Sachkunde, Schüler, Schülerin, Schule, Schulfach, Schulkarriere, Schullaufbahn, Schulleben, Schulpädagogik, Selbstbewusstsein, Spaß, Strövers Naturpaedblog, Umweltbildung, Umweltpädagogik, Unterricht, Wissen, Wissenschaft
Veröffentlicht in 2008, 2009, Begriffe, Benutzte Literatur, Besonderheiten, Bildung, Emotionale Entwicklung, Erziehungswissenschaft, Forschung und Wissenschaft, Gut Ding will Weile haben.., Intelligenz, Kinderarbeit, Kindgerechtes, Kindheit, Kindliche Kompetenzen, Kindliche Wahrnehmung, Klein anfangen!, Metakognition, Naturpädagogik, Naturwissenschaft, Pädagogik, Pädagogik der Frühen Kindheit, Pädagogik der Kindheit, Schulpädagogik, Spielerisch die Natur erkunden!, Strövers Naturpaedblog, Strövers Seiten, Umweltbildung, Umweltpädagogik, Waldpädagogik, Was sagt die Wissenschaft?, Wissen, Wissenstipps, menschlich, Ökopädagogik | 2 Kommentare »
Montag, 02. November 2009

Logo: © http://www.umweltbildung.de
Wer sich über umweltpädagogische Themen auf dem Laufenden halten möchte, kann sich beispielsweise auf der folgenden Webseite regelmäßig umschauen:
http://www.umweltbildung.de
Diesese Webseite betreibt die Arbeitsgemeinschaft Natur und Umweltbildung als der “Dach- und Fachverband der Umweltzentren, Initiativen, AnbieterInnen, FreiberuflerInnen/Selbständigen und weiteren Einzelpersonen, die in der außerschulischen Umweltbildung tätig sind.”
Quelle: http://www.umweltbildung.de/anu.html
Im ökopädNEWS - Archiv finden Sie einige (ältere) kostenlose Broschüren zum Download vor:
http://www.umweltbildung.de/oekopaednews.html
Auf der “Referenten-Börse” können Sie nachlesen, welche Referenten mit welchen umweltpädagogischen Schwerpunkten für diesen Dachverband tätig war bzw. ist. Zudem können Sie bei Interesse sogar mit einzelnen Fachleuten in Kontakt treten:
http://www.umweltbildung.de/referenten_typo3/cgi/referenten.cgi
Des Weiteren gibt es natürlich auch eine interessante Liste mit Links zur Umweltbildung:
http://www.umweltbildung.de/partner_und_links.html
Zusätzlich können Informationen über bereits bestehende Netzwerke bezogen werden:
http://www.umweltbildung.de/anu_netzwerk.html
Weitere Informationen rund um die Umweltbildung laden zu einem virtuellen Besuch ein!
Aus meiner (ökopädagogischen) Sicht sehr empfehlenswert!
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Tags:Abo, Öko, ökopäd, Bildung, Bio, Erziehungswissenschaft, Informationen, lernen, Medien, Nachrichten, Naturpädagogik, Newsletter, Pädagogik, Pdf, Umweltbildung, Umweltpolitik
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Mittwoch, 21. Oktober 2009
Das Tier hat inzwischen eine wichtige Funktion innerhalb der Pädagogik. Ursprünglich aus der tiergestützten Therapie herkommend schätzen Pädagoginnen & Pädagogen den tierischen Helfer. Dazu gibt es einen guten, kurzen Wikipedia-Artikel mit entsprechenden Verlinkungen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tiergest%C3%BCtzte_P%C3%A4dagogik
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Tags:Helfer, Pädagogen, Strövers Naturpaedblog, Therapeut, Therapie, Tier, Tiere, Tiergestützte Pädagogik
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