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Strövers Naturpaedblog » Klein anfangen!

Archiv für die Kategorie ‘Klein anfangen!’

Entlang des Wikinger-Friesenwegs radelnd der Geschichte lauschen

Freitag, 09. Juli 2010

Wie ich kürzlich im Paedblog darauf hinwies, gibt es in Schleswig-Holstein die Alte Salzstraße, die die Familie bequem auch mit dem Fahrrad erkunden kann. Eine weitere umweltfreundliche Tour-Möglichkeit mit dem Rad bietet der Wikinger-Friesenweg, der ca. 170 km lang ist. Dieser Weg ist gespickt mit kulturellen Angeboten und mit einer schönen Besonderheit:

Entlang der Strecke, die die Nord- und Ostsee verbindet und zwischen St. Peter-Ording (http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Peter-Ording) und Maasholm (Kreis Schleswig Flensburg / http://de.wikipedia.org/wiki/Maasholm) liegt, gibt es 60 Stationen, die mithilfe von Hördateien vorgestellt und erklärt werden. Entweder leiht man sich dazu ein Abspielgerät (Mp3-Player) aus oder lädt sich die Dateien vorab schon aus dem Netz kostenlos herunter:

http://www.wikinger-friesen-weg.de/audioguide-mp3.html

Logo: © http://www.wikinger-friesen-weg.de / Achten Sie während der Fahrt auf dieses Symbol!

Logo: © http://www.wikinger-friesen-weg.de /

Achten Sie während der Radtour auch auf dieses Symbol!

So macht das sportliche Lernen - vielleicht sogar mit der Schulklasse - Spaß, denn die ein- bis zweiminütigen Tracks beschreiben die jeweiligen Orte ziemlich gut, z. B. die Marschlandschaft an der Westküste oder die historischen Wikinger-Stätten an der Schlei.

Bevor ich mich selbst am Wochenende für zwei Wochen auf die Alte Salzstraße begeben werde, wünsche ich allen Naturpaedbloglesern und -leserinnen erholsame Sommerferien!

Gruß, Silvio Ströver

Benutzte Quelle:

sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG / http://www.shz.de/: Lust aufs Land: Tipps von Kennern und Adressen satt. Sonderveröffentlichung zu “Top Schleswig-Holstein 2010″, S. 12.

Böses Palmöl für die gute Küche?

Sonntag, 27. Juni 2010

Man sollte sich von allen Naturschutz-Organisationen regelmäßige Newsletter zuschicken lassen oder sich entsprechende Lesezeichen in den Explorer/Browser einbauen. Denn nach kritischen Nachrichten im Umweltbereich müsste man sonst möglicherweise intensiv recherchieren.

Logo: © Robin Wood / http://www.robinwood.de

Logo: © Robin Wood / http://www.robinwood.de

Robin Wood (Wood = englisch, steht für “Wald”) ist eine engagierte, gemeinnützige Umweltgruppe, die anfang der 1980er Jahre entstand, als in Deutschland das Waldsterben thematisiert wurde (Quelle: http://www.robinwood.de/UEber-uns.41.0.html). Kein Wunder, dass Robin Wood im Zeitalter der Globalisierung über den deutschen Tellerrand hinausblickt, was sich in der folgenden Nachricht niederschlägt:

In einer Pressemitteilung vom 11. Mai 2010 berichtete Robin Wood vom niederländisch-britischen Unilever-Konzern, der der größte Palmöl-Einkäufer ist.  Aufgrund der großen Nachfrage verdient der Konzern damit sein Geld, dass er den Großteil seiner Palmöl-Mengen aus Indonesien bezieht. Dieses Palmöl steckt hierzulande in vielen Produkten von  Rama, Langnese und Knorr. Dumm nur, dass der deutsche Verbraucher beim Kauf dieses billigen Fetts die Abholzung des indonesischen Regenwalds mitunterstützt. Momentan sieht es nicht so aus, als wäre der Palmöl-Boom am Ende, im Gegenteil, jährlich werden - so Robin Wood - geschätzte 600.000 Hektar Regenwald abgehauen und in Monokulturen für den Palmöl-Anbau umgewandelt (Quelle: http://www.robinwood.de/Newsdetails.13+M582da74f7dd.0.html). Klar, dass unschätzbar wertvoller Regenwald unwiderbringlich verlorengeht und nicht nur die Tier- und Planzenwelt darunter leidet, sondern auch der Mensch, der sich selbst seiner Sauerstoff produzierenden Wälder beraubt und mit dazu beiträgt, dass der Klimawandel so verstärkt wird.

 

Um  auf das Thema aufmerksam zu machen, dass in deutschen Küchen quasi Regenwald verbrutzelt wird, hat Robin Wood bereits einige Aktionen unternommen und auch noch einen kostenlosen Aufkleber (Rama-Frau mit Kettensäge) für Unterstützerinnen und Unterstützer herausgegeben:

Schmieriges Rama?

Aufkleber-Bild: http://www.robinwood.de/shop/kategorie/specials#aufkleber-qramaq

Auf der Robin Wood-Seite können Sie sich einen Aufkleber gratis bestellen und der Palmöl-Industrie somit kritisch zeigen, was Sie davon halten…

Guten Appetit

Silvio Ströver

 

Kinder-Uni auf der Insel Föhr

Sonntag, 13. Juni 2010

Header-Bild: © http://www.kinderuni-foehr.de

Header-Bild: © http://www.kinderuni-foehr.de

Logo: © http://www.kinderuni-foehr.de

Logo: © http://www.kinderuni-foehr.de

Im Juli und August ist es so weit: Die Kinder-Uni Föhr öffnet erstmals ihre Pforten:

Wissenschaftler, Professoren und weitere Dozenten werden Kindern zwischen 8 - 14 Jahren, die mit ihren Eltern den Urlaub auf der Insel Föhr verbringen werden, Wissenswertes über spannende Themen rund ums Inselleben berichten.

Der Eintritt pro Vorlesung beträgt 5 Euro pro Kind, die Karten erhält man an allen Touristik-Informationen: http://www.kinderuni-foehr.de/anmeldung-adressen

Dort bekommen die wissensdurstigen, jungen Studentinnen und Studenten Antworten auf ihre Fragen, wie z. B. “Wo kommt eigentlich der Sand am Strand her?”, oder: “Warum ist das Wattenmeer so salzig?”

So werden bereits am 01.07. archäologische Ergebnisse präsentiert, die zeigen, dass das Inselleben von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter bis zur Überflutung großer Bereiche noch ganz anders ausgesehen hat.

Wussten Sie eigentlich, dass es auf und zwischen den Sandkörnern reichlich Leben gibt? Das können Sie am 08.07. erfahren: Während die Sandkörnchen Algen und Bakterien Lebensraum geben, dienen diese vielen winzigen Tierchen als Nahrung, die wiederum von größeren Tieren gefressen werden.

Auch über Gefahren des globalen Wirtschaftslebens erfahren Kinder am 12.07.: Inzwischen gibt es nämlich viele heimisch gewordene Exoten, die unsere Strände und die Nordsee bevölkern,  so dass es manchen “alteingesessenen” Tier- und Pflanzenarten sehr schwer fällt, zu überleben. Es gibt sie also tatsächlich, die “Aliens”!

In einer weiteren Vorlesung  am 15.07. geht es um die zentrale Bedeutung des Wassers: Woher kommt das Wasser aus dem Wasserkran? Wohin fließt es ab? Und: Wie wird es gereinigt? Neben vielen Informationen können Kinderhier tatkräftig mitmachen.

Natürlich kommen die jungen Seehund-Liebhaber auch auf ihre Kosten: Am 19.07. erfahren die jungen Zuhörer wichtige Informationen rund um die Seehunde, z. B. geht man der Frage nach, wo Seehunde “überwintern” und was sie den” lieben langen Tag eigentlich so machen”.

Das “System Wattenmeer” beinhaltet viele verschiedene Arten. Was passiert, wenn sich die Artenvielfalt verändert, es z. B. um eine Art weniger wird? Dieser Frage können die Kinder-Studenten auf den Grund gehen, wenn sie am 26.07. zur Kinder-Uni gehen.

Am 29.07. erzählen die Kinderbuchautorin Annette Langen und der Hase Felix über die Besonderheiten des Ökosystems Wattenmeer.

Eine Bilderreise ins Wattenmeer erleben Kinder-Studis am 02.08.2010.

Und am 05.08. erfahren interessierte Kinder, wie das Wattenmeer im Jahre 2009 zum  Weltennaturerbe geworden ist und was es überhaupt bedeutet,  zum Weltnaturerbe zu gehören.

Wissen Sie, dass Sandkörner der Rohstoff für viele Alltagsprodukte wie z. B. das Handy oder die Sprudelflasche darstellen? Woraus Sand überhaupt selbst besteht und was man damit machen kann, erfahren Sie am 12.08. in der Kinder-Uni Föhr.

Was ist überhaupt ein “Wattenmeer”? Was genau sich hinter diesem Begriff verbirgt, können die Kinder in der Vorlesung am 16.08. herausfinden.

Am 19.08. geht es unter anderem um die Herkunft, um das Alter, Schönheit und um die geologischen Besonderheiten der Steine und Sandkörner, die schließlich auch experimentell erkundet werden können.

Wass passiert, wenn es wärmer wird? Wo treibt es den Eisbären hin, wenn es weniger Eisschollen gibt? Diese und weitere Fragen rund ums Klima werden am 22.08. gestellt und beantwortet.

Und schließlich wird es eine Veranstaltung geben, die den Titel trägt: “Der Matsch im Stiefel”. Was es damit auf sich hat, verrät der Comedian Bernhard Hoëcker noch nicht.  :-)

Hier gibt es nocheinmal alle Veranstaltungen in Form von Wochenplänen, ganz praktisch auszudrucken: http://www.kinderuni-foehr.de/kinder-uni-foehr/deine-wochenplaene

Darüberhinaus können Sie sich auf der Kinder-Uni Föhr Webseite http://www.kinderuni-foehr.de/exkursionen/strand-steine über die verschiedensten Exkursionen informieren,  wo Sie nicht nur erfahren, zu welchem Thema (z. B. Naturkundliche Strandwanderungen, Strandsteine beobachten, Fossilien begutachten, Strandgut sammeln und basteln, Fackel- und Nachtwanderungen etc.) es Exkursionen und Veranstaltungen gibt, sondern natürlich auch, zu welchen Bedingungen Kinder, Jugendliche und Erwachsene wo und wann teilnehmen können.

Viel Spaß - natürlich auch beim Studieren,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Auf den Spuren der Wellhornschnecken (Buccinum undatum)

Samstag, 15. Mai 2010

Föhrer Strand / Foto: © Silvio Ströver

 Föhrer Strand / Foto: © Silvio Ströver

Der 24.04.2010  auf der Insel Föhr lud förmlich dazu ein, auf naturkundliche Entdeckungstour zu gehen. Sicher waren einige Touristen mit ihren Kindern auf der Suche nach Muscheln und Schnecken…

Wellhornschnecken / Foto: © Silvio Ströver

Wellhornschnecken / Foto: © Silvio Ströver

Die leeren Gehäuse der Wellhornschnecken (Buccinum undatum) sind jedenfalls sehr beliebte Sammelobjekte. Manche naturpädagogische Projekte werden gestartet, um Kindern (direkte, primäre) Erfahrungen mit den Bewohnern des Watts zu ermöglichen. Schnecken und Muscheln lassen sich nämlich nicht nur als Dekorationsmaterial verwenden, sondern stellen oft auch Erinnerungsstücke dar. Kinder heben solche Schnecken oft wie einen Schatz auf oder verschenken diese an ihre Eltern oder Freunde. Kein Wunder, dass es immer wieder Spaß macht, mit Kindern auf Entdeckungstour zu gehen. Dass es sich bei den Fundstücken jedoch um tote Kalk-Reste von einst lebenden Tieren handelt, ist nicht jedem Kind gleich bewusst. Auf der BR-Webseite wird verständlich erklärt, wie sich z. B. Muscheln bewegen, was für einen Körper sie haben und was sie gerne fressen oder wie sie Luft holen können: http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2005/01026/popup.shtml?08

So erkennen Kinder, dass die toten Muschel-Schalen, die sie am Strand finden, genauso wie die leeren Schneckenhäuser nicht mehr viel mit den lebenden Exemplaren gemein haben.

Wer also noch nie eine lebende Wellhornschnecke gesehen hat, sollte sich wenigstens einmal auf der folgenden Webseite umschauen. Dort finden Sie nicht nur schöne Fotos einer solchen Schnecke vor, sondern auch noch wissenschaftlich aufbereitete, interessante Informationen (auch über andere Tiere), wie z. B. den Hinweis:Die Lebenserwartung, rechnet man nicht den Faktor Mensch, beträgt etwa 10 bis 15 Jahre. ” :

http://www.weichtiere.at/Schnecken/index.html [Dort auf das “Kapitel” Wellhornschnecke (Buccinum undatum) klicken!]

Gruß,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sonne, Strand und Spuren im Föhrer Sand

Freitag, 14. Mai 2010

Der 24. April war sonnig und warm, weil die Sonne hoch am Himmel stand.  Möwen kreischten von fern, ein lauer Wind wehte über die Küste, vereinzelt waren Menschen am Strand…

Sonne pur / Foto: © Silvio Ströver

Sonne pur / Foto: © Silvio Ströver

 Ebbe / Foto: © Silvio Ströver

Ebbe / Foto: © Silvio Ströver

Ein schöner Tag auf der Insel Föhr:

So konnte ich einige Fotoaufnahmen machen, wie auch hier schon berichtet:

http://natur.paedblog.de/2010/04/29/neue-impressionen-aus-dem-hohen-norden-in-kuerze

http://natur.paedblog.de/2010/05/08/endlich-foehrien

http://natur.paedblog.de/2010/05/08/ein-meer-von-muscheln

Nicht nur im Schnee oder auf schlammigem Untergrund,

sondern auch auf dem Sand kann man natürlich Tierspuren entdecken…

Ob diese Spur im Sand dem Austernfischer gehört?

Spuren im Watt / Foto: © Silvio Ströver

Spuren am Strand / Foto: © Silvio Ströver

Wer übrigens mal wissen will, welche Watten-Bewohner es gibt, kann sich auf einer von Schülern erstellten Webseite umschauen. Dort gibt es eine Übersicht über einige Tiere, die typisch für die Welt des Watts sind:

http://www.wellermanns.de/Gerhard/Diverse_Seiten/Bio/wattenmeer_tiere.htm#Mancherorts

und auf dieser Seite erfahren Sie Einiges mehr über den Lebensraum “Watt” und können sich an einigen Aufgaben und am Quiz  (entwickelt für die 5. Klasse) ausprobieren:

http://www.wellermanns.de/Gerhard/Diverse_Seiten/Bio/wattenmeer.htm

Viel Spaß dabei,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sonne satt / Foto: © Silvio Ströver

Sonne satt / Foto: © Silvio Ströver

 

“Hier berühren sich Himmel und Erde”

Donnerstag, 13. Mai 2010

“Nach mir die Sintflut, das geht nicht mehr” hieß es heute Morgen treffend in München.

So wurde auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag (12.-16.05.2010)  in München, der diesmal mit dem Bibelwort “Damit ihr Hoffnung habt” (aus dem 1. Petrusbrief im Neuen Testament, Kapitel 1, Vers 21) überschrieben ist, von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) ein gänzlich neuer Feiertag angekündigt, der in meinen Augen längst überfällig war. Umso schöner, die folgende Meldung zu vernehmen:

Deutschlandweit wird es nun einen sogenannten “ökumenischen Schöpfungstag” geben. Es gibt, so die Begründung auf der ACK-Webseite (http://www.oekumene-ack.de/Publikationen-Detailau.65.0.html?&tx_wbpublica_pi1[showUid]=66), bereits eine lange Tradition, dass Christinnen und Christen in allen Kirchen und Gemeinden sich besonders für die Schöpfung einsetzen. Weiterhin heißt es: “Die Kirchen wollen ein sichtbares Zeichen für die Wahrnehmung der Umwelt-problematik und den bewussten Umgang mit der Schöpfung setzen. Dies geschieht ausdrücklich auf der Grundlage des gemeinsamen christlichen Glaubens an Gott, den Schöpfer” (http://www.oekumene-ack.de/Meldung.49.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=305&tx_ttnews[backPid]=1&cHash=74100af41e).

Daran anknüpfend hat man die Idee aus der orthodoxen Kirche gerne aufgegriffen, sich auf ein Datum zu einigen, um gemeinsam in einem festgelegten Zeitraum alljährlich die Schöpfung GOTTES besonders zu feiern und für sie einzutreten, z. B.  im Gebet, im Lob GOTTES und selbstverständlich auch im konkreten Handeln. Dieser neue ökumenischen Schöpfungstag wird konkret immer am ersten Freitag im September bundesweit gefeiert. Zusätzlich steht es den einzelnen Kirchen und Gemeinden frei, sich in der Zeit vom 01.09.-04.10. in ganz besonderer Weise für die Bewahrung der Schöpfung zu engagieren.

“Die erste zentrale Feier zum gemeinsamen Tag der Schöpfung findet in diesem Jahr mit einem ökumenischen Gottesdienst am Freitag, den 3. September 2010, um 17 Uhr in der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde Hl. Johannes der Täufer zu Brühl statt.”

Quelle:

http://www.oekumene-ack.de/Meldung.49.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=303&tx_ttnews[backPid]=24&cHash=3f10d0ff06

Die ACK hat für die Gottesdienst-Vorbereitung eine Broschüre herausgegeben, die Sie sich hier downloaden können:

http://www.oekumene-ack.de/uploads/tx_wbpublica/Schoepfung_feiern_02.pdf

Bild: © http://www.oekumene-ack.de

Bild: © http://www.oekumene-ack.de

Diese ökumenische Bewegung macht deutlich, dass der Umweltschutz viele, unterschiedliche Menschen betrifft. Naturschutz ist nicht nur engagierten Umwelt-Aktivisten wichtig oder spielt - zunehmend - auch in der Umweltpolitik eine Rolle, Naturschutz ist auch nicht nur eine Sache des umweltbewussten Verbrauchers, sondern ist tief verwurzelt gerade im christlichen Glauben. Traditionell wurden die biblischen Worte “macht euch die Erde untertan” (aus 1. Mose 28) häufig missbraucht, um menschliche Gewinninteressen durchzusetzen.

Dazu empfehle ich die Lektüre des folgenden Artikels von Elisabeth Hartlieb [Ev. Theologie/Philipps-Universität Marburg (Quelle: http://www.staff.uni-marburg.de/~hartlieb)]: “Macht euch die Erde untertan?” (Religion und Umwelt, Politische Ökologie 48, September/Oktober 1996) http://www.auf.uni-rostock.de/oekotext/maria/oekotext/programm/seite5/p48artikelc.pdf

Alternativ dazu ein aktuellerer Artikel aus dem Jahre 2006 von Gerhard Liedke [von 1968 bis 1978 wiss. Referent bei der Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft in Heidelberg; von 1982 bis 1989 Umweltbeauftragter der badischen Landeskirche (Quelle: siehe folgenden Link)]: “Auch die Schöpfung wird befreit werden… und machet sie euch untertan! http://www.jungekirche.de/2006/106/liedke.html

Wer sich über aktuelle Medien und Materialien aus dem Bereich Umweltpädagogik, Naturschutz und Religionspädagogik informieren möchte, kann dies u. a. gut auf der Webseite der “überkonfessionellen Plattform für Religionspädagogik und Religionsunterricht der Evangelischen Kirche in Deutschland” tun: http://www.rpi-virtuell.net/index.php?p=suche_uebersicht#s=&m=1&mt=60400&dspp=6&styp=2&hl=0&p=1

Logo: © http://www.rpi-virtuell.net

Logo: © http://www.rpi-virtuell.net 

Ihnen heute einen erholsamen Christi-Himmel-Fahrts-Tag,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Happy Earthday 2010!

Donnerstag, 22. April 2010

Happy Earthday 2010 - Header: © http://www.earthday.de

Header: © http://www.earthday.de

Mit dem heutigen Earthday-Slogan grüße ich alle Naturpaedblog-Leser/-innen zum heutigen Earthday (”Tag der Erde”):
“Wir haben Lust auf grüne Zukunft!
Wir wollen klug verbrauchen, um nachhaltig zu leben!”

Ich fasse das mal so zusammen:

Umweltschutz macht Spaß, erfordert etwas Köpfchen und bringt Zukunft!

Klingt gut,

grüne Grüße!

Silvio Ströver

BR-Online: Mit Kindern naturpädagogisch arbeiten und “nebenbei” Vögeln jetzt helfen

Mittwoch, 07. April 2010

Header: © http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/zeit-fuer-tiere/

Header: © http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/zeit-fuer-tiere

Durch das Aufhängen von Nistkästen (nach dem Winter!) hilft man zig Vogelfamilien über die Runden, die zum Teil einfach nicht genug Baumaterialien (= Totholz) für ihren Nestbau finden können. Der menschliche Ordnungsdrang hat nämlich oft noch zusätzlich dafür gesorgt, dass Totholz (z. B. morsche Äste und Baumstämme etc.) im Lebensraum vieler Vögel stark reduziert wurde.

 Logo: © http://www.br-online.de

Logo: © http://www.br-online.de

An dieser Stelle berichtet das Bayrische Fernsehen von der naturpädagogischen Arbeit des Landesbunds für Vogelschutz in Bayern e. V. (LBV). Dieser Verband bemüht sich nicht nur erfolgreich, mit schon über 3000 Nistkästen den von der “Wohnungsnot” bedrohten Tieren zu helfen, sondern schafft es auch noch, Kinder für die Natur zu begeistern und so miteinzubinden! Eine gute Idee, die mehr Nachahmer/-innen finden sollte!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

März-Statistik (Besucherzahlen) & Ökostrom

Samstag, 03. April 2010

An dieser Stelle einmal die aktuellen

Naturpaedblog-Besucherzahlen vom März 2010:

Datum         KW      Tag         Besucher
01.3.2010     9     Montag        275
02.3.2010     9     Dienstag        319
03.3.2010     9     Mittwoch        473
04.3.2010     9     Donnerstag    528
05.3.2010     9     Freitag        276
06.3.2010     9     Samstag        240
07.3.2010     9     Sonntag        250
08.3.2010     10     Montag        242
09.3.2010     10     Dienstag        262
10.3.2010     10     Mittwoch        264
11.3.2010     10     Donnerstag    257
12.3.2010     10     Freitag        384
13.3.2010     10     Samstag        466
14.3.2010     10     Sonntag        240
15.3.2010     11     Montag        405
16.3.2010     11     Dienstag        260
17.3.2010     11     Mittwoch        380
18.3.2010     11     Donnerstag    379
19.3.2010     11     Freitag        333
20.3.2010     11     Samstag        383
21.3.2010     11     Sonntag        262
22.3.2010     12     Montag        262
23.3.2010     12     Dienstag        387
24.3.2010     12     Mittwoch        536
25.3.2010     12     Donnerstag    532
26.3.2010     12     Freitag        263
27.3.2010     12     Samstag        351
28.3.2010     12     Sonntag        500
29.3.2010     13     Montag        291
30.3.2010     13     Dienstag        416
31.3.2010     13     Mittwoch        473

Insgesamt: 10.889  Besucher (März 2010)

Quelle: © http://www.1und1.de

Fazit:

Im Vergleich zum Vorjahr (Gründung des Naturpaedblog 07.2008) viel besser besucht, was den Weblog-Administratoren natürlich freut:

Hier die Zahlen vom letzten Jahr zum Vergleich:

Besucherzahlen / Naturpaedblog:

vom 1.  März  2009   bis  31.  März  2009:
Datum         KW      Tag         Besucher
01.3.2009     9     Sonntag        75
02.3.2009     10     Montag        112
03.3.2009     10     Dienstag        134
04.3.2009     10     Mittwoch        168
05.3.2009     10     Donnerstag    122
06.3.2009     10     Freitag        144
07.3.2009     10     Samstag        105
08.3.2009     10     Sonntag        178
09.3.2009     11     Montag        84
10.3.2009     11     Dienstag        76
11.3.2009     11     Mittwoch        92
12.3.2009     11     Donnerstag    112
13.3.2009     11     Freitag        104
14.3.2009     11     Samstag        96
15.3.2009     11     Sonntag        88
16.3.2009     12     Montag        98
17.3.2009     12     Dienstag        135
18.3.2009     12     Mittwoch        112
19.3.2009     12     Donnerstag    115
20.3.2009     12     Freitag        88
21.3.2009     12     Samstag        82
22.3.2009     12     Sonntag        84
23.3.2009     13     Montag        105
24.3.2009     13     Dienstag        88
25.3.2009     13     Mittwoch        69
26.3.2009     13     Donnerstag    137
27.3.2009     13     Freitag        193
28.3.2009     13     Samstag        285
29.3.2009     13     Sonntag        271
30.3.2009     14     Montag        202
31.3.2009     14     Dienstag        67

Insgesamt: 3.821  Besucher  (März 2009)

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 Logo: © http://www.1und1.de

Zum guten Schluss:

Zuletzt noch der Hinweis, dass inzwischen auch das Naturpaedblog mit Ökostrom betrieben wird, hier der Link dazu: http://paedblog.de/2010/04/03/webseiten-mit-gruenem-strom/

Gruß,

Silvio Ströver

kaufDa unterstützt eine Baum-Pflanz-Aktion!

Dienstag, 30. März 2010

Logo: © http://www.kaufda.de/umwelt - Mach’s  Grün-Veranstaltungskalender von Kaufda

KaufDas Mitmach-Aktion:

Kaufda.de will etwas für die Umwelt tun und hat immerhin 750 Bäume für eine große Pflanzaktion “reserviert”: Den ersten (750) Bloggern wird ein Baum gepflanzt, sofern sie frühzeitig über KaufDas Pflanz-Projekt berichten. Eine Million Bäume sollen im Rahmen dieser Aktion insgesamt neu angepflanzt werden, was Sie hier nachlesen können: http://www.kaufda.de/umwelt/mission

Grafik: © http://www.kaufda.de/umwelt

Grafiken: © http://www.kaufda.de/umwelt

 

 Grafiken: © http://www.kaufda.de/umwelt

Gewichtige Hintergründe:

Aufgrunddessen, dass durchschnittlich 250 kg Papier (!) in deutschen Briefkästen landen, kommt kaufDa zur Erkenntnis, dass der Durschnittsverbraucher doch auf mindestens 33 kg völlig verzichten könnte. Es handelt sich hierbei um Reklame und um Werbeprospekte.

Startseiten-Header: © http://www.kaufda.de/umwelt Startseiten-Header: © http://www.kaufda.de/umwelt

KaufDa bietet dafür einen virtuellen Ersatz an: Sämtliche Prospekte von diversen, regionalen Discountern können Sie auf der folgenden Webseite online einsehen: http://www.kaufda.de/Fundus

Wer meint, auf papierne Broschüren und Reklame-Blättchen verzichten zu können, kann seinen Briefkasten kenntlich machen und sich einen kostenlosen (oder gleich 50!) Stick(s) mit der Aufschrift “Bitte Keine Werbung” bestellen. Gleichzeitig werden auf diese Weise bequem Bäume gerettet und man behält auch noch die Übersicht über seinen Briefkasten!

Hingewiesen sei auch noch auf den “grünen” Veranstaltungskalender, der zahlreiche Tipps beinhaltet, in welcher Region gerade welche Veranstaltungen rund um Naturschutz und Umweltbildung stattfindeen: http://www.kaufda.de/umwelt/kalender/
Einfach auf sich die Karte anzeigen lassen und auf den gewünschten Ort klicken, fertig!

Logo: © http://www.iplantatree.org

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Zu guter Letzt möchte ich auch den Kooperationspartner von KaufDa nennen: http://www.iplantatree.org
Diese gemeinnützige Organisation schreibt u. a.:

“Unser wichtigstes Ziel: Bäume zu pflanzen. Wenig Verwaltungskosten, keine langwierigen Genehmigungsverfahren – einfach und direkt. Wir konzentrieren uns auf dieses eine Thema. Ein schlanker Ansatz gekoppelt mit der Hoffnung auf viele Mitdenker und Unterstützer…

Noch etwas: Uns geht es nicht um CO2 Neutralisierung Deines Geländewagens. ‘Pflanz Bäume und mach weiter wie bisher’ ist nicht unser Ansatz.
Fahr Fahrrad statt Auto. Dreh die Heizung runter, statt die Temperatur im Winter über das offene Fenster zu regeln. Es reicht auch mal 2 min Dusche statt immer den ganzen Heisswasserspeicher leer laufen zu lassen, bis das ganze Badezimmer im Nebel versinkt. usw.

Quelle: http://www.iplantatree.org/idea.html

Das zeigt, dass der wahre Umweltschutz immer eine zivilgesellschaftliche Basis benötigt. Ob man auf die oben genannte Weise mitmacht oder wie auch immer… Machen Pflanzen Sie mit!

:-D

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge