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Strövers Naturpaedblog » Neu!

Archiv für die Kategorie ‘Neu!’

Entlang des Wikinger-Friesenwegs radelnd der Geschichte lauschen

Freitag, 09. Juli 2010

Wie ich kürzlich im Paedblog darauf hinwies, gibt es in Schleswig-Holstein die Alte Salzstraße, die die Familie bequem auch mit dem Fahrrad erkunden kann. Eine weitere umweltfreundliche Tour-Möglichkeit mit dem Rad bietet der Wikinger-Friesenweg, der ca. 170 km lang ist. Dieser Weg ist gespickt mit kulturellen Angeboten und mit einer schönen Besonderheit:

Entlang der Strecke, die die Nord- und Ostsee verbindet und zwischen St. Peter-Ording (http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Peter-Ording) und Maasholm (Kreis Schleswig Flensburg / http://de.wikipedia.org/wiki/Maasholm) liegt, gibt es 60 Stationen, die mithilfe von Hördateien vorgestellt und erklärt werden. Entweder leiht man sich dazu ein Abspielgerät (Mp3-Player) aus oder lädt sich die Dateien vorab schon aus dem Netz kostenlos herunter:

http://www.wikinger-friesen-weg.de/audioguide-mp3.html

Logo: © http://www.wikinger-friesen-weg.de / Achten Sie während der Fahrt auf dieses Symbol!

Logo: © http://www.wikinger-friesen-weg.de /

Achten Sie während der Radtour auch auf dieses Symbol!

So macht das sportliche Lernen - vielleicht sogar mit der Schulklasse - Spaß, denn die ein- bis zweiminütigen Tracks beschreiben die jeweiligen Orte ziemlich gut, z. B. die Marschlandschaft an der Westküste oder die historischen Wikinger-Stätten an der Schlei.

Bevor ich mich selbst am Wochenende für zwei Wochen auf die Alte Salzstraße begeben werde, wünsche ich allen Naturpaedbloglesern und -leserinnen erholsame Sommerferien!

Gruß, Silvio Ströver

Benutzte Quelle:

sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG / http://www.shz.de/: Lust aufs Land: Tipps von Kennern und Adressen satt. Sonderveröffentlichung zu “Top Schleswig-Holstein 2010″, S. 12.

Kinder-Uni auf der Insel Föhr

Sonntag, 13. Juni 2010

Header-Bild: © http://www.kinderuni-foehr.de

Header-Bild: © http://www.kinderuni-foehr.de

Logo: © http://www.kinderuni-foehr.de

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Im Juli und August ist es so weit: Die Kinder-Uni Föhr öffnet erstmals ihre Pforten:

Wissenschaftler, Professoren und weitere Dozenten werden Kindern zwischen 8 - 14 Jahren, die mit ihren Eltern den Urlaub auf der Insel Föhr verbringen werden, Wissenswertes über spannende Themen rund ums Inselleben berichten.

Der Eintritt pro Vorlesung beträgt 5 Euro pro Kind, die Karten erhält man an allen Touristik-Informationen: http://www.kinderuni-foehr.de/anmeldung-adressen

Dort bekommen die wissensdurstigen, jungen Studentinnen und Studenten Antworten auf ihre Fragen, wie z. B. “Wo kommt eigentlich der Sand am Strand her?”, oder: “Warum ist das Wattenmeer so salzig?”

So werden bereits am 01.07. archäologische Ergebnisse präsentiert, die zeigen, dass das Inselleben von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter bis zur Überflutung großer Bereiche noch ganz anders ausgesehen hat.

Wussten Sie eigentlich, dass es auf und zwischen den Sandkörnern reichlich Leben gibt? Das können Sie am 08.07. erfahren: Während die Sandkörnchen Algen und Bakterien Lebensraum geben, dienen diese vielen winzigen Tierchen als Nahrung, die wiederum von größeren Tieren gefressen werden.

Auch über Gefahren des globalen Wirtschaftslebens erfahren Kinder am 12.07.: Inzwischen gibt es nämlich viele heimisch gewordene Exoten, die unsere Strände und die Nordsee bevölkern,  so dass es manchen “alteingesessenen” Tier- und Pflanzenarten sehr schwer fällt, zu überleben. Es gibt sie also tatsächlich, die “Aliens”!

In einer weiteren Vorlesung  am 15.07. geht es um die zentrale Bedeutung des Wassers: Woher kommt das Wasser aus dem Wasserkran? Wohin fließt es ab? Und: Wie wird es gereinigt? Neben vielen Informationen können Kinderhier tatkräftig mitmachen.

Natürlich kommen die jungen Seehund-Liebhaber auch auf ihre Kosten: Am 19.07. erfahren die jungen Zuhörer wichtige Informationen rund um die Seehunde, z. B. geht man der Frage nach, wo Seehunde “überwintern” und was sie den” lieben langen Tag eigentlich so machen”.

Das “System Wattenmeer” beinhaltet viele verschiedene Arten. Was passiert, wenn sich die Artenvielfalt verändert, es z. B. um eine Art weniger wird? Dieser Frage können die Kinder-Studenten auf den Grund gehen, wenn sie am 26.07. zur Kinder-Uni gehen.

Am 29.07. erzählen die Kinderbuchautorin Annette Langen und der Hase Felix über die Besonderheiten des Ökosystems Wattenmeer.

Eine Bilderreise ins Wattenmeer erleben Kinder-Studis am 02.08.2010.

Und am 05.08. erfahren interessierte Kinder, wie das Wattenmeer im Jahre 2009 zum  Weltennaturerbe geworden ist und was es überhaupt bedeutet,  zum Weltnaturerbe zu gehören.

Wissen Sie, dass Sandkörner der Rohstoff für viele Alltagsprodukte wie z. B. das Handy oder die Sprudelflasche darstellen? Woraus Sand überhaupt selbst besteht und was man damit machen kann, erfahren Sie am 12.08. in der Kinder-Uni Föhr.

Was ist überhaupt ein “Wattenmeer”? Was genau sich hinter diesem Begriff verbirgt, können die Kinder in der Vorlesung am 16.08. herausfinden.

Am 19.08. geht es unter anderem um die Herkunft, um das Alter, Schönheit und um die geologischen Besonderheiten der Steine und Sandkörner, die schließlich auch experimentell erkundet werden können.

Wass passiert, wenn es wärmer wird? Wo treibt es den Eisbären hin, wenn es weniger Eisschollen gibt? Diese und weitere Fragen rund ums Klima werden am 22.08. gestellt und beantwortet.

Und schließlich wird es eine Veranstaltung geben, die den Titel trägt: “Der Matsch im Stiefel”. Was es damit auf sich hat, verrät der Comedian Bernhard Hoëcker noch nicht.  :-)

Hier gibt es nocheinmal alle Veranstaltungen in Form von Wochenplänen, ganz praktisch auszudrucken: http://www.kinderuni-foehr.de/kinder-uni-foehr/deine-wochenplaene

Darüberhinaus können Sie sich auf der Kinder-Uni Föhr Webseite http://www.kinderuni-foehr.de/exkursionen/strand-steine über die verschiedensten Exkursionen informieren,  wo Sie nicht nur erfahren, zu welchem Thema (z. B. Naturkundliche Strandwanderungen, Strandsteine beobachten, Fossilien begutachten, Strandgut sammeln und basteln, Fackel- und Nachtwanderungen etc.) es Exkursionen und Veranstaltungen gibt, sondern natürlich auch, zu welchen Bedingungen Kinder, Jugendliche und Erwachsene wo und wann teilnehmen können.

Viel Spaß - natürlich auch beim Studieren,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

“Hier berühren sich Himmel und Erde”

Donnerstag, 13. Mai 2010

“Nach mir die Sintflut, das geht nicht mehr” hieß es heute Morgen treffend in München.

So wurde auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag (12.-16.05.2010)  in München, der diesmal mit dem Bibelwort “Damit ihr Hoffnung habt” (aus dem 1. Petrusbrief im Neuen Testament, Kapitel 1, Vers 21) überschrieben ist, von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) ein gänzlich neuer Feiertag angekündigt, der in meinen Augen längst überfällig war. Umso schöner, die folgende Meldung zu vernehmen:

Deutschlandweit wird es nun einen sogenannten “ökumenischen Schöpfungstag” geben. Es gibt, so die Begründung auf der ACK-Webseite (http://www.oekumene-ack.de/Publikationen-Detailau.65.0.html?&tx_wbpublica_pi1[showUid]=66), bereits eine lange Tradition, dass Christinnen und Christen in allen Kirchen und Gemeinden sich besonders für die Schöpfung einsetzen. Weiterhin heißt es: “Die Kirchen wollen ein sichtbares Zeichen für die Wahrnehmung der Umwelt-problematik und den bewussten Umgang mit der Schöpfung setzen. Dies geschieht ausdrücklich auf der Grundlage des gemeinsamen christlichen Glaubens an Gott, den Schöpfer” (http://www.oekumene-ack.de/Meldung.49.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=305&tx_ttnews[backPid]=1&cHash=74100af41e).

Daran anknüpfend hat man die Idee aus der orthodoxen Kirche gerne aufgegriffen, sich auf ein Datum zu einigen, um gemeinsam in einem festgelegten Zeitraum alljährlich die Schöpfung GOTTES besonders zu feiern und für sie einzutreten, z. B.  im Gebet, im Lob GOTTES und selbstverständlich auch im konkreten Handeln. Dieser neue ökumenischen Schöpfungstag wird konkret immer am ersten Freitag im September bundesweit gefeiert. Zusätzlich steht es den einzelnen Kirchen und Gemeinden frei, sich in der Zeit vom 01.09.-04.10. in ganz besonderer Weise für die Bewahrung der Schöpfung zu engagieren.

“Die erste zentrale Feier zum gemeinsamen Tag der Schöpfung findet in diesem Jahr mit einem ökumenischen Gottesdienst am Freitag, den 3. September 2010, um 17 Uhr in der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde Hl. Johannes der Täufer zu Brühl statt.”

Quelle:

http://www.oekumene-ack.de/Meldung.49.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=303&tx_ttnews[backPid]=24&cHash=3f10d0ff06

Die ACK hat für die Gottesdienst-Vorbereitung eine Broschüre herausgegeben, die Sie sich hier downloaden können:

http://www.oekumene-ack.de/uploads/tx_wbpublica/Schoepfung_feiern_02.pdf

Bild: © http://www.oekumene-ack.de

Bild: © http://www.oekumene-ack.de

Diese ökumenische Bewegung macht deutlich, dass der Umweltschutz viele, unterschiedliche Menschen betrifft. Naturschutz ist nicht nur engagierten Umwelt-Aktivisten wichtig oder spielt - zunehmend - auch in der Umweltpolitik eine Rolle, Naturschutz ist auch nicht nur eine Sache des umweltbewussten Verbrauchers, sondern ist tief verwurzelt gerade im christlichen Glauben. Traditionell wurden die biblischen Worte “macht euch die Erde untertan” (aus 1. Mose 28) häufig missbraucht, um menschliche Gewinninteressen durchzusetzen.

Dazu empfehle ich die Lektüre des folgenden Artikels von Elisabeth Hartlieb [Ev. Theologie/Philipps-Universität Marburg (Quelle: http://www.staff.uni-marburg.de/~hartlieb)]: “Macht euch die Erde untertan?” (Religion und Umwelt, Politische Ökologie 48, September/Oktober 1996) http://www.auf.uni-rostock.de/oekotext/maria/oekotext/programm/seite5/p48artikelc.pdf

Alternativ dazu ein aktuellerer Artikel aus dem Jahre 2006 von Gerhard Liedke [von 1968 bis 1978 wiss. Referent bei der Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft in Heidelberg; von 1982 bis 1989 Umweltbeauftragter der badischen Landeskirche (Quelle: siehe folgenden Link)]: “Auch die Schöpfung wird befreit werden… und machet sie euch untertan! http://www.jungekirche.de/2006/106/liedke.html

Wer sich über aktuelle Medien und Materialien aus dem Bereich Umweltpädagogik, Naturschutz und Religionspädagogik informieren möchte, kann dies u. a. gut auf der Webseite der “überkonfessionellen Plattform für Religionspädagogik und Religionsunterricht der Evangelischen Kirche in Deutschland” tun: http://www.rpi-virtuell.net/index.php?p=suche_uebersicht#s=&m=1&mt=60400&dspp=6&styp=2&hl=0&p=1

Logo: © http://www.rpi-virtuell.net

Logo: © http://www.rpi-virtuell.net 

Ihnen heute einen erholsamen Christi-Himmel-Fahrts-Tag,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Neue Impressionen aus dem hohen Norden in Kürze

Donnerstag, 29. April 2010

 Dagebüll (am 26.04.2010) Copyright by Silvio Ströver

Moin!

Erst am vergangenen Wochenende hatte ich [dank einer schönen Familienfeier]  :-)  die seltene Gelegenheit, dem hohen Norden einen (leider viel zu) kurzen Besuch abzustatten.  Klar, dass die Kamera mit dabei war. Einige, ausgesuchte Naturfotos werde ich in Kürze hier zeigen. Vorab schon mal ein erstes Foto von Dagebüll - geschossen an diesem Montagabend.

Bis dahin,

Silvio Ströver

Links im Naturpaedblog

Mittwoch, 31. März 2010

Die in der Sidebar angebrachten Links habe ich erneuert und zum Teil ergänzt. Besonders auf die spielpädagogisch relevanten Links, die auf Webseiten führen, wo (nicht nur) junge Leute Tierstimmen o. ä. erraten und erlernen können, möchte ich an dieser Stelle noch einmal hinweisen! :-)

Gruß

Silvio Ströver, “Blogadmin”

kaufDa unterstützt eine Baum-Pflanz-Aktion!

Dienstag, 30. März 2010

Logo: © http://www.kaufda.de/umwelt - Mach’s  Grün-Veranstaltungskalender von Kaufda

KaufDas Mitmach-Aktion:

Kaufda.de will etwas für die Umwelt tun und hat immerhin 750 Bäume für eine große Pflanzaktion “reserviert”: Den ersten (750) Bloggern wird ein Baum gepflanzt, sofern sie frühzeitig über KaufDas Pflanz-Projekt berichten. Eine Million Bäume sollen im Rahmen dieser Aktion insgesamt neu angepflanzt werden, was Sie hier nachlesen können: http://www.kaufda.de/umwelt/mission

Grafik: © http://www.kaufda.de/umwelt

Grafiken: © http://www.kaufda.de/umwelt

 

 Grafiken: © http://www.kaufda.de/umwelt

Gewichtige Hintergründe:

Aufgrunddessen, dass durchschnittlich 250 kg Papier (!) in deutschen Briefkästen landen, kommt kaufDa zur Erkenntnis, dass der Durschnittsverbraucher doch auf mindestens 33 kg völlig verzichten könnte. Es handelt sich hierbei um Reklame und um Werbeprospekte.

Startseiten-Header: © http://www.kaufda.de/umwelt Startseiten-Header: © http://www.kaufda.de/umwelt

KaufDa bietet dafür einen virtuellen Ersatz an: Sämtliche Prospekte von diversen, regionalen Discountern können Sie auf der folgenden Webseite online einsehen: http://www.kaufda.de/Fundus

Wer meint, auf papierne Broschüren und Reklame-Blättchen verzichten zu können, kann seinen Briefkasten kenntlich machen und sich einen kostenlosen (oder gleich 50!) Stick(s) mit der Aufschrift “Bitte Keine Werbung” bestellen. Gleichzeitig werden auf diese Weise bequem Bäume gerettet und man behält auch noch die Übersicht über seinen Briefkasten!

Hingewiesen sei auch noch auf den “grünen” Veranstaltungskalender, der zahlreiche Tipps beinhaltet, in welcher Region gerade welche Veranstaltungen rund um Naturschutz und Umweltbildung stattfindeen: http://www.kaufda.de/umwelt/kalender/
Einfach auf sich die Karte anzeigen lassen und auf den gewünschten Ort klicken, fertig!

Logo: © http://www.iplantatree.org

Logo: © http://www.iplantatree.org

Zu guter Letzt möchte ich auch den Kooperationspartner von KaufDa nennen: http://www.iplantatree.org
Diese gemeinnützige Organisation schreibt u. a.:

“Unser wichtigstes Ziel: Bäume zu pflanzen. Wenig Verwaltungskosten, keine langwierigen Genehmigungsverfahren – einfach und direkt. Wir konzentrieren uns auf dieses eine Thema. Ein schlanker Ansatz gekoppelt mit der Hoffnung auf viele Mitdenker und Unterstützer…

Noch etwas: Uns geht es nicht um CO2 Neutralisierung Deines Geländewagens. ‘Pflanz Bäume und mach weiter wie bisher’ ist nicht unser Ansatz.
Fahr Fahrrad statt Auto. Dreh die Heizung runter, statt die Temperatur im Winter über das offene Fenster zu regeln. Es reicht auch mal 2 min Dusche statt immer den ganzen Heisswasserspeicher leer laufen zu lassen, bis das ganze Badezimmer im Nebel versinkt. usw.

Quelle: http://www.iplantatree.org/idea.html

Das zeigt, dass der wahre Umweltschutz immer eine zivilgesellschaftliche Basis benötigt. Ob man auf die oben genannte Weise mitmacht oder wie auch immer… Machen Pflanzen Sie mit!

:-D

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Klimaretter & Klima-Lügendetektor

Mittwoch, 02. Dezember 2009

 

Eine interessante Webseite und ein dazugehöriges Weblog, auf die mich die “Lernplattform des Landes Bremens” (http://www.portal.schule.bremen.de)  aufmerksam machte:

www.wir-klimaretter.de

Auf der neuen Seite erfahren Sie, was aktuell in der Welt oder in Deutschland passiert oder können Meinungen und Standpunkte vorfinden (z. B. einen kritischen KoLehrerbuchmmentar zur Umweltpolitik der Linken), lernen das Kopenhagener-Abc auswendig, sehen, wer sich wo engagiert und gleich mitmachen, Sie dürfen - ohne katholisch zu sein - zum Öko-Beichtstuhl gehen und Ihre Umweltsünden bekennen, spannende Öko-Blogs lesen, Tipps beherzigen und vieles mehr lesen oder gleich weiterklicken ins…

Lügendetektor-Blog

Header-Bild: © http://www.klima-luegendetektor.de

Lügendetektor-Blog!

Alles frech, jung, politisch und sicher auch nicht perfekt, aber ein Klick dorthin lohnt sicherlich!

Öko-Gruß,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kaputte Welt

Wie sich NPOs neu orientieren (sollen?)

Freitag, 27. November 2009

(Auch grüne) Non-Profit-Organisationen zeichnen sich dadurch aus, ergänzend zum Markt und zum Staat einem gesellschaftlichen Mangel entgegentreten zu wollen bzw. Förderprojekte zu initiieren. Dabei gilt es, gemeinnützige Ziele zu erreichen, nicht jedoch, wirtschaftlich zu arbeiten.

 

Auf der Webseite wird auf ein Buch verwiesen, das eine Neuorientierung für NPOs vorschlägt, und zwar dahingehend, von der Wirtschaft zu lernen:

 

http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=20641

 

“Die Ausrichtung am Markt, die Adressierung von Zielgruppen und die eigene pädagogische ebenso wie wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wird auch für die Umweltbildung als wichtig angesehen und stellt einen wesentlichen Aspekt ihrer eigenen Nachhaltigkeit dar.”

 

Quelle:  http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=20641

 

Werden dann aus Non-Profits irgendwann Profit-Organisationen??? ;-)

 

S. Ströver

2009_11_27_non-profit_.jpg

 

Logo: © http://www.eco-world.de/

scripts/basics/eco-world/service/main/basics.prg

 

Erneuerter Biosiegel-Blogeintrag

Sonntag, 09. August 2009

Inzwischen wurde wieder der Blogeintrag über sehr gute Biosiegel erneuert:

Sämtliche Bilddateien sind nun wieder sichtbar:

http://natur.paedblog.de/2008/04/19/den-bio-siegel-dschungel-durchforsten

Gruß

Silvio Ströver

Grüner Strom!

Montag, 03. August 2009

Die Folgen von Tschernobyl nehmen - so auch mein Eindruck - immer stärkere Ausmaße an, der deutsche Atomausstieg ist u. a. wegen der CDU  immer noch eine wackelige Angelegenheit (umso mehr bedanken sich die CDU-Wähler/-innen bei unserer Kanzlerin Merkel für ihre vorbildliche Haltung).

Für alle Blogleser/-innen, die ihr Wissen über Strahlungsarten etwas auffrischen möchten: http://www.goethe.lb.bw.schule.de/faecher/physik/physik/physik-13/0930-strahlenphysik/strahlenphysik.htm

Nur mal zur Erinnerung:  Beinahe hätte es z. B. 2006 in Schweden einen weiteren GAU gegeben, und auch schon vor Tschernobyl (1986) - das trotz großer Strahlenbelastung in Weißrussland (Belarus) nicht unbedingt eine Umkehr bewirkt zu haben scheint - gab es schon vor Jahrzehnten viel Ärger oder Verwirrung um Strahlung, die doch mit der Entdeckung von Wilhelm Röntgen so harmlos angefangen hatte.

Zuletzt macht Vattenfall negative Schlagzeilen und bedroht unsere Gesundheit zum wiederholten Male: http://www.wiwo.de/politik/super-gau-vertrauen-verspielt-402183

Doch anstatt auf Negativ-Schlagzeilen zu achten, ist es sicher hilfreicher, sich darüber zu informieren, was man selbst dafür tun kann, sich vom riskanten Atom-Strom zu befreien:

Grüner Strom ist mit Sicherheit (!) eine gute Sache, auf jeden Fall ist der Öko-Strom ziemlich trendy. Die Frage ist bloß, wie teuer ist das Ganze wirklich und ist überall “öko” drin, wo “öko” draufsteht? Dies scheint nämlich nicht immer der Fall, wie man auch hier nachlesen kann: http://www.gruenerstromlabel.org/index.php?option=com_content&task=blogsection&id=4&Itemid=29

Der bekannte NABU weist auf darauf hin, das folgende Label unbedingt bei der Suche nach dem grünen Strom zu beachten:

 Grüner Strom Label

“Grüner Strom Label” Logo: © http://www.gruenerstromlabel.org

Ein Wikipedia-Artikel beschreibt den Hintergrund dieses Labels wie folgt:

“Grüner Strom Label hat folgende Träger und Mitglieder:

Bei Stromprodukten mit dem Grüner Strom Label wird je kWh ein Aufpreis von mindestens 1 ct erhoben, der für den Neubau von Anlagen zur Produktion von Erneuerbare-Energien-Strom verwendet wird, die mit der Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz allein nicht wirtschaftlich wären. Zusätzlich verpflichtet das GSL diejenigen Ökostromanbieter mit einer jährlich verkauften Grünstrommenge von mehr als 1.000 MWh zur Belieferung der Kunden mit Ökostrom. Ca. 120 Energieversorger bieten bundesweit nach den Kriterien des Grüner Strom Label e.V. zertifizierten Ökostrom an. Große Stromlieferanten können das Label aufgrund des Ausschlusses von Atomstrom häufig nicht erwerben. Auch RECS-Zertifikate sind nicht zugelassen. [1]”

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCner_Strom_Label 

Der BUND Header-Bild: © http://www.bund.net

Der BUND betont den Vorteil dieses Labels durch diese Pressemitteilung (die bereits am 25. Januar 2000 herausgegeben wurde): http://www.bund.net/index.php?id=936&tx_ttnews[tt_news]=2101&tx_ttnews[backPid]=447

Hier weitere Links, die ich zusätzlich nur empfehlen kann:

 Ökostrom: Greenpeace

Logo: © http://www.greenpeace-energy.de

 Ökostrom: Naturstrom

Logo: © http://www.naturstrom.de

 Atomausstieg selber machen!

Header-Bild: © http://www.atomausstieg-selber-machen.de/startseite.html

Immerhin gibt es - so der WWF - sieben Gründe, weshalb Verbraucherinnen und Verbraucher zum ökologisch produzierten elektrischen Strom wechseln sollten:

 WWF: 7 Gründe für den grünen Strom!

Grafik: © http://www.wwf.de

“Sieben Gründe für Grünen Strom

  1. Sie tragen zum Erreichen der CO2-Reduktionsziele bei.
  2. Sie tun etwas für den Umweltschutz.
  3. Sie setzen die Ziele der Lokalen Agenda 21 (LA21) und der nachhaltigen Entwicklung in die Praxis um.
  4. Sie schaffen lokale Arbeitsplätze, indem Sie die Entwicklung erneuerbarer Energien vorantreiben.
  5. Sie leisten einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität.
  6. Sie vermeiden mögliche künftige finanzielle Belastungen, die durch die Nutzung konventioneller Energien entstehen.
  7. Sie können als Unternehmer Grünen Strom als Bestandteil Ihres Umweltmanagement-Systems nutzen.”

Quelle:

http://www.wwf.de/themen/klima-energie/jeder-kann-handeln/energiespartipps/gruener-strom

Ich hoffe, dass einige nützliche - sprich grüne - Tipps dabei waren! :-)

Gruß, Silvio Ströver