Pädagogisches Weblog:http://www.paedblog.de schon seit dem 01.11.2006

Pädagogisches Jobcoachblog: http://www.jobcoach.stroever.net seit dem 01.07.2008

(Mit allen importierten Beiträgen des früheren Berufswahlhilfeblogs vom 21.11.2006 - 01.07.2008)

Pädagogisches Naturpaedblog: http://natur.paedblog.de seit dem 01.07.2008

(Mit allen importierten Beiträgen des früheren Umweltpaednetblogs vom 15.11.2006 - 22.07.2008)

ströver.de: Das Original! Seit dem 16.05.2006

Strövers Naturpaedblog » Tierzug

Archiv für die Kategorie ‘Tierzug’

Sonne, Strand und Spuren im Föhrer Sand

Freitag, 14. Mai 2010

Der 24. April war sonnig und warm, weil die Sonne hoch am Himmel stand.  Möwen kreischten von fern, ein lauer Wind wehte über die Küste, vereinzelt waren Menschen am Strand…

Sonne pur / Foto: © Silvio Ströver

Sonne pur / Foto: © Silvio Ströver

 Ebbe / Foto: © Silvio Ströver

Ebbe / Foto: © Silvio Ströver

Ein schöner Tag auf der Insel Föhr:

So konnte ich einige Fotoaufnahmen machen, wie auch hier schon berichtet:

http://natur.paedblog.de/2010/04/29/neue-impressionen-aus-dem-hohen-norden-in-kuerze

http://natur.paedblog.de/2010/05/08/endlich-foehrien

http://natur.paedblog.de/2010/05/08/ein-meer-von-muscheln

Nicht nur im Schnee oder auf schlammigem Untergrund,

sondern auch auf dem Sand kann man natürlich Tierspuren entdecken…

Ob diese Spur im Sand dem Austernfischer gehört?

Spuren im Watt / Foto: © Silvio Ströver

Spuren am Strand / Foto: © Silvio Ströver

Wer übrigens mal wissen will, welche Watten-Bewohner es gibt, kann sich auf einer von Schülern erstellten Webseite umschauen. Dort gibt es eine Übersicht über einige Tiere, die typisch für die Welt des Watts sind:

http://www.wellermanns.de/Gerhard/Diverse_Seiten/Bio/wattenmeer_tiere.htm#Mancherorts

und auf dieser Seite erfahren Sie Einiges mehr über den Lebensraum “Watt” und können sich an einigen Aufgaben und am Quiz  (entwickelt für die 5. Klasse) ausprobieren:

http://www.wellermanns.de/Gerhard/Diverse_Seiten/Bio/wattenmeer.htm

Viel Spaß dabei,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sonne satt / Foto: © Silvio Ströver

Sonne satt / Foto: © Silvio Ströver

 

Endlich Föhrien!

Samstag, 08. Mai 2010

Und hier die angekündigte Fortsetzung:

Das “Fenster zur Nordsee” war der Start in meine “Föhrien”: Mit einer Fähre ging es zur Insel Föhr. Am Wyker Fähranleger angekommen, wurden wir Ankömmlinge begrüßt:

Willkommen auf Föhr (Copyright & Urheberrechte: Silvio Ströver)

Das ließ ich mir nicht zweimal sagen…

Ein erster “Haltepunkt” war der Glockenturm und Wahrzeichen der Stadt Wyk, die übrigens im August ihr Einhundertjähriges feiert, weil sie die einzige Gemeinde des Föhr-Amrum-Amtes ist, die Stadtrechte besitzt (http://www.amt-foehr-amrum.de/fg_wyk.htm).

Wyker Glockenturm (Copyright & Urheberrechte: Silvio Ströver)

Danach ging es mit einem ausgeliehenem Fahrrad in südwestliche Richtung der Insel weiter. Denn Föhr lässt sich bekanntlich gut mit dem umweltfreundlichen Bike erkunden, zumal eine Föhrer Broschüre mit dem Titel “Friesische Karibik” darauf hinweist, dass es ein bis zu 144 km ausgebautes Radwegenetz gibt. Interessanterweise finde ich allerdings im Heft “Land & Meer - Das Magazin für den Norden Deutschlands (Die Jahresausgabe 2010)” die Information, dass die Radwege sogar 440 km lang sein sollen. (Jeder möge die Daten am besten selbst per Fahrrad überprüfen…) ;-)

Die als “grüne Insel” bekannte Insel, die vor der Groten Mandränke (http://www.ndr.de/kultur/geschichte/nordsee128.html) bzw. vor 648 Jahren noch Festland gewesen war (http://www.foehr-digital.de/history.aspx), liegt heute relativ windgeschützt hinter den Inseln Amrum und Sylt, was man gut auf der folgenden Wikipedia-Karte sehen kann: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Nordfriesisches_Wattenmeer_D_JM.png&filetimestamp=20071216160700

 

Sehr wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb die Vegetation dort etwas üppiger als auf den anderen, ungeschützteren Inseln ausfällt.

 

Föhr liegt inmitten einer ca. 450 km lang ausgedehnten Wattenlandschaft Schleswig-Holsteins. Dank der mühsam erkämpften Erklärung (vgl. STOCK, BERGMANN, ZUCCHI: 2007, S. 155) vieler dieser Küstengebiete zum Nationalpark im Jahre 1985 bietet diese einzigartige Wattenlandschaft seitdem über 250 Tier- und Planzenarten Schutz, gleichwohl nur wenige Gebiete für menschliche Besucher gänzlich gesperrt sind (http://www.foehr.de/insel/nationalpark-wattenmeer).

 

Föhr befindet sich zwar  - wie Sylt, Amrum, Pellworm und Nordstrand - außerhalb dieses Nationalparks  (vgl. STOCK, BERGMANN, ZUCCHI: 2007, S. 158-159), obwohl zwischen der Insel und dem Festland einige Abschnitte auch als Schutzzone 1 ausgewiesen wurden. Diese Stufe 1 bedeutet den höchstmöglichen Schutz für Seehundbänke, Brutkolonien, Mauserplätze für Zugvögel und für zentrale Gebiete mit Nahrung (vgl. STOCK, BERGMANN, ZUCCHI: 2007, S. 160).

 

Zusammen mit dem niedersächsischen Nationalpark und dem Hamburger Nationalpark bilden diese länderspezifischen Schutzgebiete einen zusammenhängenden Schutzraum, der - trotz früherer Befürchtungen - inzwischen sehr gut von allen Beteiligten angenommen wird. -

 

Die Fahrrad-Tour in Richtung Süd-West führte an  der ev. Sankt Nicolai-Kirche vorbei…

St. Nicolai-Kirche (Copyright & Urheberrechte: Silvio Ströver)

…bis nach Nieblum, einem schönen Friesendorf mit vielen reetbedeckten Häusern:

Reetbedecktes Haus in Nieblum (Copyright & Urheberrechte: Silvio Ströver)

Danach vorbei an der Borgsumer Mühle:

Mühle in Borgsum (Copyright & Urheberrechte: Silvio Ströver)

Kurz vor dem geplanten Strandbesuch konnte ich Ringelgänse, die zwischen Februar und Mai besonders häufig an der Nordseeküste anzutreffen sind (vgl. QUEDENS: 2005, S. 48 - 49), fotografieren. Diese Zugvögel machen Rast, um sich auf Salzwiesen und in der Süßwasser-Vegetation zu laben, sodass sie gestärkt zu ihren arktischen Brutplätzen weiterfliegen können.

Ringelgänse auf der Südseite von Föhr (Copyright & Urheberrechte: Silvio Ströver)

Fortsetzung folgt… Strandbilder gibt es in Kürze…

Gruß,

Silvio Ströver

Benutzte Literatur (Auszug):

STOCK, Martin; BERGMANN, Hans-Meier; ZUCCHI, Herbert: Watt. Lebensraum zwischen Land und Meer. Heide: Boyens Buchverlag, 2007.

QUEDENS, Georg: Natur erleben an der Nordsee und Ostsee. Was man alles am Strand finden und beobachten kann. München: BLV Buchverlag, 2005.

BR-Online: Mit Kindern naturpädagogisch arbeiten und “nebenbei” Vögeln jetzt helfen

Mittwoch, 07. April 2010

Header: © http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/zeit-fuer-tiere/

Header: © http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/zeit-fuer-tiere

Durch das Aufhängen von Nistkästen (nach dem Winter!) hilft man zig Vogelfamilien über die Runden, die zum Teil einfach nicht genug Baumaterialien (= Totholz) für ihren Nestbau finden können. Der menschliche Ordnungsdrang hat nämlich oft noch zusätzlich dafür gesorgt, dass Totholz (z. B. morsche Äste und Baumstämme etc.) im Lebensraum vieler Vögel stark reduziert wurde.

 Logo: © http://www.br-online.de

Logo: © http://www.br-online.de

An dieser Stelle berichtet das Bayrische Fernsehen von der naturpädagogischen Arbeit des Landesbunds für Vogelschutz in Bayern e. V. (LBV). Dieser Verband bemüht sich nicht nur erfolgreich, mit schon über 3000 Nistkästen den von der “Wohnungsnot” bedrohten Tieren zu helfen, sondern schafft es auch noch, Kinder für die Natur zu begeistern und so miteinzubinden! Eine gute Idee, die mehr Nachahmer/-innen finden sollte!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Vierflecklibelle (Libellula quadrimaculata)

Dienstag, 02. Juni 2009

2009_05_31_64b_vierflecklibelle.JPG

Einst hat es riesige (z. B. 40 km lange und 6 km breite!) Schwärme (vgl. HECKER; HECKER: 2009, S. 120) von dieser Libellenart gegeben, heute trifft man diese eher in überschaubarer Zahl an: Es handelt sich hierbei um die Vierflecklibelle (Libellula quadrimaculata).

Während die Männchen häufig auf deutlich sichtbaren Blättern oder Halmen vorzufinden sind, verstecken sich die Weibchen gut. So vor den Männchen geschützt, haben auch Fotografen ihre Mühe, sie vor die Kamera zu bekommen. Daher ist es sicher nicht anders zu erwarten, wenn auch hier “nur” ein männliches Exemplar gezeigt werden kann. Diese Libelle wurde am 31. Mai im Dortmunder Westfalenpark aufgenommen. Das Insekt befand sich typischerweise dort, wo es stehendes Gewässer gab. Die Namensgebung weist auf den Umstand hin, dass die Vierflecklibelle vier weitere (dunkle) Flügel-Flecken aufweist, sodass insgesamt acht Flecken zu zählen sind (vgl. HECKER; HECKER: 2009, S. 120). Viele andere Libellen haben insgesamt nur vier Flecken. Somit ist dieses Merkmal auch für den Laien in Sachen Libellenbestimmung sehr hilfreich.

Ergänzend zum letzten Libellen-Blogeintrag weise ich darauf hin, dass zwischen Groß- und Kleinlibellen unterschieden wird. Großlibellen (Anisoptera) haben einen sehr stabilen Hinterleib und fliegen im Gegensatz zu den Kleinlibellen sehr wendig. Die Kleinlibellen (Zygoptera) sind sehr schmal und vergleichweise zart gebaute Tiere, die nur sich eher schlecht durch die Lüfte bewegen können. Ihre Flügel sind nicht wie bei Großlibellen zu den Seiten hin gespreizt, sondern sind nach hinten hin gefalten (vgl. HECKER; HECKER: 2009, S. 106).

Silvio Ströver

 2009_05_31_67b_vierflecklibelle.JPG

Benutzte Literatur:

HECKER, Frank; HECKER, Katrin: Was lebt in Bach und Teich? 250 Tiere und Pflanzen. Stuttgart: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, S. 106-107, 120-121).

Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus)

Donnerstag, 09. April 2009

2009_04_08_fruehling_18_feuerwanze_04b_.JPG

2009_04_08_fruehling_21_feuerwanze_07b_.JPGDie Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) kommt stellenweise gleich in Scharen vor: Bislang habe ich diese Wanzenart nur an einer Baumart feststellen können. Es handelt sich hierbei um Linden. Da es sich um eine kleine Allee handelt, die auch noch Teil eines Friedhofs ist, nahm ich - flüchtig geschaut - erst an, dass es sich um den sogenannten Totengräber-Käfer (Necrophorus vespillo) handelt, der sich tatsächlich auch von Aas ernährt, daher der Name. Aber nach näherem Hinsehen erkannte ich sofort die typische Wanzenform, die im Gegensatz zu einem Käfer nicht so deutlich segmentiert erscheint. Beim Käfer erkennt man sehr klar den Rumpf durch die Vorderflügel, die zu festen Flügeldecken geworden sind (vgl. BELLMANN: 1999, S. 20). Auch ist beim Käfer typisch ein erkennbarer “Nackenbereich”, der genauer mit “Halsschild” bezeichnet wird. Davon deutlich zu unterscheiden ist wiederum der Käferkopf. Auf der “Rückenmitte” befindet sich ein eher kleines Schildchen. Dagegen sind die Flügel der Wanzen sehr viel weicher, besonders zum Ende hin werden die Vorderflügel dünnhäutig wie die darunterliegenden Hinterflügel. Dadurch, dass dieVorderflügel auf dem Rücken nicht nebeneinanderliegen, sondern sich überlappen, bildet sich bei Wanzen farblich oft ein viereckiger dunkler “Schatten” ab. Die anfangs verhornten Vorderflügel entspringen - im Unterschied zum Käfer - einem sehr breiten Halsschild (vgl. BELLMANN: 1999, S. 19). Es schließt sich - anders als beim Käfer - ein relativ großes Schildchen auf der Rückenmitte an. Bei der Feuerwanze kann man das schwarze Dreieck auf dem Rücken als Schildchen identifizieren. Die verhornten Vorderflügel enden kurz unterhalb der schwarzen Punkte, daher die Schwarzfärbung (vgl. BELLMANN: 1999, S. 106). Wanzen gehören übrigens zu den saugenden Tierarten (und gehören damit zu den Schnabelkerfen), die meisten unter ihnen saugen Pflanzensäfte (vgl. BELLMANN: 1999, S. 18).

 Diese Fotos entstanden am 08.04.2009 in Dortmund-Asseln, die weißen Klümpchen sind Sandkörner. 2009_04_08_fruehling_20_feuerwanze_06b_.JPG

Beinahe an jeder Linde befanden sich einige Kolonien dieser Wanzen, die man auch oft nur an Sonnentagen so gut sehen kann. Laut Bellmann saugen diese Tierchen u. a. an den Samen dieser Bäume (vgl. BELLMANN: 1999, S. 106).

Silvio Ströver

Benutzte Literatur:

Bellmann, Heiko: Der neue Kosmos-Insektenführer. Über 1400 Fotos. Extra: Die wichtigsten Spinnentiere. (Kosmos Naturführer)
Stuttgart: Kosmos Verlag, 1999, S. 18-20, S. 106 - 107.

Schnee von gestern

Dienstag, 25. November 2008

Gerade erst war noch alles weiß,… schon ist wieder mal Tauwetter angesagt.

Macht nichts. Wer allerdings Lust hat, auf Spurensuche zu gehen, sollte sich beeilen:

Literatur zur Spuren- und Fährtensuche gibt es reichlich.

Anhand der Spuren entdeckt man zum Teil auch solche Tiere, die man eher selten zu Gesicht bekommt, weil sie beispiels- weise nachtaktiv sind oder extrem scheu.

Natürlich gibt es viele, weitere Arten von Spuren. Beispielsweise lassen sich Fraßspuren an Baumrinden oder Blättern, Kot-Spuren, Fellreste (Gewölle) oder Federn vorfinden.  Des Weiteren können Nester oder Bauten (Wohnbauten) entdeckt werden

Also, auf in die Natur!

Gruß

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Krebse auf Beton

Mittwoch, 18. Juni 2008

Erst kürzlich war ich in Dagebüll…

…und beobachtete u. a. Krebse, die sich an Betonwänden festhielten:

Laut Georg Quedens (vgl. QUEDENS: 2005, S. 82) gibt es eine Vielzahl an Krebsen. An der Nord- und Ostsee ist allerdings besonders die Strandkrabbe anzutreffen. Aufgrunddessen, dass ich die Fotos aus einiger Entfernung geknipst habe, sind Details nur schwer erkennbar.
An norddeutschen Küsten kommen besonders häufig die folgenden, drei Krebsarten vor: Strandkrabbe (Carcinus maens), Taschenkrebs (Cancer pagurus) und die Schwimmkrabbe (Portunus holsatus). Während der Taschenkrebs jedoch eher bei Helgoland zu sehen ist und (im Gegensatz zu manch anderen Krebsen) eine Wassertiefe von 20 m bevorzugt, die Schwimmkrabbe aber auch nur selten an der Nordsee zu finden ist, wird es sich bei den zwei fotografierten Krebsen wahrscheinlich um die Strandkrabbe handeln, die ganz leicht bei Flut am Strand zu entdecken sind. Strandkrabben häuten sich jährlich, Weibchen legen bis zu 200.000 Eier ab und fressen eigentlich all das, was sie lebendig oder tot mit ihren Zangen fassen können. Möwen, Austernfischer, Robben und Eiderenten sind ihre Fressfeinde (vgl. QUEDENS: 2005, S. 83).

Auf dem letzten Foto erkennt man, wie sich rechts ein zweiter Krebs festklammert. Es waren noch weitere Krebse dabei, sich dicht unter der Wasseroberfläche festzuhalten. - Diese Krebsart ist offenbar ein erfolgreicher Neozoon, also eine Art, die sich weltweit ausbreitet. Im Wikipediaartikel heißt es u. a.:
Drei Kriterien müssen erfüllt sein, um von einem Neozoon zu sprechen:

* direkte oder indirekte Einführung durch menschliche Aktivitäten
* nach 1492 (bzw. gerundet: nach 1500) eingeführt
* sich selbst reproduzierende Populationen über mindestens drei Generationen, die ohne menschliche Hilfe auskommen.”

Quelle: Wikipedia: 18.06.2008, http://de.wikipedia.org/wiki/Neozoon

Es kommt leider häufig vor, dass z. B. über den Warentransport Tier- und Pflanzenarten vermehrt eingeschleppt werden und lokale Populationen durcheinanderwirbeln bzw. akut bedrohen.

Globalisierung ist also auch unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes zu sehen: Doch kann ich mir nicht vorstellen, dass solche Entwicklungen jetzt noch erfolgreich rückgängig gemacht werden können.

Silvio Ströver, Dipl. Pädagoge

Benutze Literatur:
QUEDENS, Georg: Krebse. In: Natur erleben an Nordsee und Ostsee. Was man alles am Strand finden und beobachten kann. München: BLV Buchverlag, 2005, S. 82 - 83

WIKIPEDIA: Gemeine Strandkrabbe. Gelesen am 18.06.2008, http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Strandkrabbe

WIKIPEDIA: Neozoon. Gelesen am 18.06.2008, http://de.wikipedia.org/wiki/Neozoon

WICHTIGER Nachtrag (vom 19.09.2008):

Der obenstehende Blogbeitrag befand sich zuerst im “Umweltpaednetblog”, das aus blogarbeitstechnischen Gründen inzwischen nicht mehr weitergepflegt wird. Daher wurde dieser Artikel ins neue Naturpaedblog transferiert. Heute (19.09.2008) habe ich nachträglich einige Aktualisierungen bzw. Korrekturen vorgenommen (Tags und Blog-Kategorien eingefügt, Fotos neu hochgeladen).

Ab sofort werden meine diversen umweltpädagogisch-relevanten Blogbeiträge allesamt hier im Naturpaedblog erscheinen, das am 22.07.2008 gegründet wurde: http://natur.paedblog.de/2008/07/22/weblog-fusion-in-kuerze

Gruß, Silvio Ströver

SWR: Tiere erobern neuen Lebensraum

Samstag, 31. Mai 2008

Für Kurzentschlossene ein TV-Tipp:
Der SWR strahlt heute, um 19:15 Uhr die Sendung mit dem Titel “Lebendige Stadt -
Tiere erobern neuen Lebensraum”
aus.
Auszug der SWR-Website:
“Immer mehr Tiere werden städtisch, sie entdecken die Annehmlichkeiten des Stadtlebens, finden hier eine neue Heimat.”

Der Film beginnt also gleich um 19:15 Uhr, wird aber am Montag um 12:30 Uhr nocheinmal gezeigt:

Quelle: SWR, 31.05.2008: Lebendige Stadt - Tiere erobern neuen Lebensraum. http://www.swr.de/lsunterwegs/index.html

Gruß,
Silvio Ströver

WICHTIGER Nachtrag (vom 19.09.2008):

Der obenstehende Blogbeitrag befand sich zuerst im “Umweltpaednetblog”, das aus blogarbeitstechnischen Gründen inzwischen nicht mehr weitergepflegt wird. Daher wurde dieser Artikel ins neue Naturpaedblog transferiert. Heute (19.09.2008) habe ich nachträglich einige Aktualisierungen bzw. Korrekturen vorgenommen (Tags und Blog-Kategorien eingefügt).

Ab sofort werden meine diversen umweltpädagogisch-relevanten Blogbeiträge allesamt hier im Naturpaedblog erscheinen, das am 22.07.2008 gegründet wurde: http://natur.paedblog.de/2008/07/22/weblog-fusion-in-kuerze

Gruß, Silvio Ströver

Brauner Bär (Arctia caja)

Samstag, 13. Oktober 2007

 2007_10_06_a_risum-lindholm_48_brauner_baer_02c_.jpg

Am 06.10.2007 krabbelte mir unversehens eine braune, stark behaarte Raupe namens “Brauner Bär” (Arctia caja) über den Weg, als ich gerade einen Hund ausführte.

2007_10_06_a_risum-lindholm_49_brauner_baer_03c_.jpg

(Raupe und Regenwurm)

Nachdem ich bereits kurze Zeit im hohen Norden war, hatte ich gehofft, auch mal andere Insekten zu Gesicht zu bekommen. Doch immerhin stellte ich vorhin fest, dass ich diese, bereits häufig in Dortmund gesehene Raupenart, hier noch gar nicht im Blog beschrieben hatte.

 

 

 

 

 

 

 

2007_10_06_a_risum-lindholm_50_brauner_baer_04c_.jpg

Das wird also über diesen Weg dann endlich nachgeholt: Thomas Ruckstuhl erinnert in seinem Schmetterlings- und Raupenbuch daran, dass der Braune Bär als Raupe ziemlich tagaktiv ist. Seltsamerweise ist dies nämlich nicht mehr der Fall, sobald aus der Raupe ein Falter geworden ist. Bei Gefahr soll sich die Raupe totstellen, indem sie sich z. B. von der Futterpflanze (beispielsweise Löwenzahn) fallen lässt (vgl. RUCKSTUHL: 2002, S.192). Ich konnte beobachten, dass die Raupe sehr schnell kriechen konnte (vgl. das Video im AVI-Format) und sich sofort zusammenkringelte wie ein ängstlicher Igel.

2007_10_06_a_risum-lindholm_47_brauner_baer_01_.avi

(Avi-Video-Datei mit der rechten Mouse-Taste

auf Ihrem Computer abspeichern und abspielen.)

 

2007_10_06_a_risum-lindholm_51_brauner_baer_05c_.jpg

2007_10_06_a_risum-lindholm_52_brauner_baer_06c_.jpg

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Nachtrag vom 27.05.2008:

Der Videolink wurde nach der Blogumstellung inzwischen wieder repariert.

 

Benutzte Literatur:

RUCKSTUHL, Thomas: Schmetterlinge und Raupen. Bestimmen, kennenlernen, schützen. 550 Naturfarbfotos vom Autor.
Bindlach: Gondrom Verlag, Lizenzausgabe, 2002, S. 192.

Nachtrag vom 09.04.2009:

Das frühere “Insektumweltpaednetblog” wird - wie vor einiger Zeit bereits angekündigt -nach einem längeren Testlauf nicht mehr weitergeführt. Die Blogbeiträge gehen daher ins neugegründete Naturpaedblog über. Folglich müssen Fotos neu hochgeladen und Links gegebenfalls repariert bzw. neu angepasst werden. -

Inzwischen habe ich bereits viele Blogeinträge im Paedblog-Archiv und im Jobcoachblog-Archiv überarbeitet, da auch hier durch eine Neustrukturierung der Bloginhalte oftmals angegebene Links nicht mehr aktuell waren. Zudem ermöglicht die neuere Wordpress-Weblogsoftware die Eingabe von Tags, mit deren Hilfe Blogbeiträge im Internet schneller wiedergefunden werden können. Des Weiteren ist der ein oder andere Blogbeitrag aus früheren - nicht mehr existierenden - Weblogs bzw. von älteren Webseiten entnommen worden dank der nicht-wirklich-funktionierenden Wordpress-Import-Funktion. Schließlich habe ich einige neue Blogkategorien gebildet, um Blogbeiträge thematisch besser zuzuordnen, damit diese schnell vom Blogleser in der Kategorie-Rubrik bzw. im Blogarchiv gefunden werden.

Ansonsten viel Spaß beim Stöbern im Naturpaedblog-Archiv!

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Kranichzug beobachten!

Freitag, 12. Oktober 2007

Jetzt sind fleißige Kranich-Beobachter gefragt!

NABU-Hessen ruft alle Bürger dazu auf, an diesem Wochenende in den Himmel zu schauen, um Kraniche zu beobachten.
Hier ein wichtiger Hinweis:

“Der NABU bittet darum, Beobachtungen mit Datum, Uhrzeit, Ort, Anzahl der Tiere und Angabe der Flugrichtung an die Landesgeschäftsstelle zu melden.

E-Mail: info@NABU-Hessen.de oder telefonisch unter 06441-67 904-0.
Herzlichen Dank an alle Helfer!”

Klicken Sie doch zur weiteren Information auf die Webseite von NABU-Hessen:
http://www.nabu-hessen.de

Gruß,
Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

WICHTIGER Nachtrag (vom 18.09.2008):

Der obenstehende Blogbeitrag befand sich zuerst in einem meiner ersten Weblogs, die inzwischen nicht mehr existieren oder weitergepflegt werden. Daher wurde dieser Artikel ins neue Naturpaedblog transferiert. Heute (18.09.2008) habe ich nachträglich einige Aktualisierungen bzw. Korrekturen vorgenommen (Tags und Blog-Kategorien eingefügt).

Ab sofort werden meine diversen umweltpädagogisch-relevanten Blogbeiträge allesamt hier im Naturpaedblog erscheinen, das am 22.07.2008 gegründet wurde: http://natur.paedblog.de/2008/07/22/weblog-fusion-in-kuerze